• Aargau
  • Appenzell Ausserrhoden
  • Appenzell Innerrhoden
  • Basel-Landschaft
  • Basel-Stadt
  • Bern
  • Freiburg
  • Genf
  • Glarus
  • Graubünden
  • Jura
  • Luzern
  • Neuenburg
  • Nidwalden
  • Obwalden
  • Schaffhausen
  • Schwyz
  • Solothurn
  • St.Gallen
  • Stadt Winterthur
  • Stadt Zürich
  • Tessin
  • Thurgau
  • Uri
  • Waadt
  • Wallis
  • Zug
  • Zürich

SC Brühl scheitert im Verfolgerduell

Fussball. Der SC Brühl musste gegen Freienbach eine Niederlage einstecken.

Die ersatzgeschwächten Brühler begannen die Partie mit nur einem Stürmer und überliessen die Initiative den Schwyzern. Mit dem 2:0 zur Pause waren die mutlosen Gäster noch gut bedient. Dass wohl mehr drin gelegen wäre, bewiesen die Brühler mit einer Steigerung in der zweiten Halbzeit. Freienbach entpuppte sich nicht als so sicher, wie vermutet, so dass die Kronen wohl auch am zu grossen Respekt scheiterten.

Ausgerechnet im Verfolgerduell zwischen Freienbach und Brühl fehlten den St. Gallern nicht weniger als sechs Akteure wegen Verletzungen. Dazu war der einzig übrig gebliebene Stürmer Ekubo gesperrt. So begannen die Kronen erstmals in dieser Saison mit Trainer Gerstenmaier im defensiven Mittelfeld. Zehn Minuten tasteten sich die beiden Mannschaften im Mittelfeld ohne zwingende offensive Aktionen ab. Zu allem Überfluss verletzte sich mit Böhi einer weiterer Gästespieler bereits in der 12. Minute.

Das führte zu neuerlichen Umstellungen, welche die Schwyzer prompt ausnützten. Im Anschluss an den dritten Freistoss verlängerte Kielholz für Hüter Celebi unhaltbar mit dem Kopf zum 1:0. Damit war natürlich das Konzept der Brühler, aus einer verstärkten Abwehr die Konter zu suchen durchkreuzt. Als dann im Anschluss an einen Rückpass Gvodenovic den Ball erlief und zum 2:0 einschob, war die Partie praktisch vorentschieden. Mit etwas Glück hätten die Platzherren gar noch einen dritten Treffer erzielt, doch die Latte rettete für den geschlagenen Celebi.

Ohne Umstellungen und Verstärkung der Offensive war an eine Wende nicht im Entferntesten zu denken. Doch daran schienen die Brühler selbst gar nicht zu glauben. Mit der gleichen defensiven Einstellung schien man auf Schadenbegrenzung zu setzen. So verlief die zweite Hälfte vorerst weiterhin ohne Höhepunkte von Seiten der Brühler. Im Gegenteil, die Freienbacher waren bei einem Pfostenschuss in der 70. Minute dem 3:0 sehr nahe.

Schlussspurt kam zu spät

Das war offensichtlich das Signal für Veränderungen. De Freitas agierte neu im Mittelfeld und ein zweiter Stürmer verstärkte die Offensive. Und als Alves im Anschluss an einen Freistoss der Anschlusstreffer in der 72. Minute gelang, wurden die vorher so selbstsicheren Platzherren zunehmend nervöser. Doch bei diversen Eckbällen und Freistössen verpassten die Brühler den möglichen Ausgleich. Allerdings hätte ein Punktegewinn der Brühler vor allem das Spielgeschehen der 1. Halbzeit nur schlecht wiedergegeben. Damit dürften die Brühler wohl ihre Aufstiegshoffnungen vorerst begraben müssen.

St.GallenSt.Gallen / 20.04.2009 - 09:50:59