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Säntis: 2’473 Aktionäre besuchen ihren Berg

Säntis. Anlässlich der 75. Generalversammlung der Säntis-Schwebebahn AG besuchten gestern 2'473 Aktionäre ihren Säntis.

Die Wahl zweier neuer Verwaltungsräte, Kritik am Appenzeller Tourismus und der ambitiöse Blick in die Zukunft der Säntis-Schwebebahn AG standen an der gestrigen Generalversammlung auf dem Säntis im Zentrum.

«Ich stelle immer wieder fest, dass weite Bevölkerungsteile nicht so ganz recht an das touristische Entwicklungspotential unserer Region glauben», stellte alt Landammann Hans Höhener in seiner Einführungsrede zur GV fest. Mit kritischen Bemerkungen wies er auf die Tourismusprobleme im Appenzellerland hin und forderte dazu auf, die vorwärtsorientierte Reform im Ausserrhoder Tourismus zu unterstützen und tatkräftig mitzutragen: «Investitionen in den Tourismus sind Investitionen in die Wirtschaft vor Ort. Der Tourismus stärkt und fördert wie kaum eine andere Branche über Zulieferer und zahlreiche Dienstleitungsaufträge die übrige regionale Wirtschaft».

Besorgt um Pensionskasse
463’035 Gäste transportierte die Säntis-Schwebebahn 2008. Mit einem Betriebsertrag von 14,3 Millionen Franken, einer Zunahme gegenüber dem Vorjahr um 800’000 Franken, kann das Unternehmen auf ein überaus erfolgreiches Jahr zurückblicken. Es erwirtschaftete ein EBITDA von 2,86 Millionen Franken. Für Abschreibungen konnten 2 Millionen Franken eingesetzt werden. Die Eigenkapitalquote stieg auf 56 Prozent.

Die angespannte Situation der Pensionskasse schlug sich jedoch auch im Jahresergebnis nieder. Für die Sanierung der Pensionskasse mussten weitere 0,75 Millionen Franken zurückgestellt werden. Insgesamt sind nun 1,35 Millionen Franken für das Vorsorgewerk zurückgestellt.

Das Neubauprojekt wird konkret

Im Rahmen des nun ausschreibungsreifen Studienauftrages für das Neubauprojekt auf der Schwägalp sind Gesamtlösungsvorschläge gesucht, die eine hohe architektonische Qualität mit Funktionalität und Wirtschaftlichkeit verbinden und unter Berücksichtigung der raumplanerischen und touristischen Rahmenbedingungen eine gute Architektur mit einem umsetzbaren Betriebskonzept und einer optimalen Wirtschaftlichkeit beinhalten. Der Zeitplan geht davon aus, dass die Jury Ende 2009 die eingereichten Projekte beurteilen kann. Unter Berücksichtigung des Bewilligungsverfahrens und der Ausführungsplanung kann mit einem Baubeginn im Frühjahr 2011 gerechnet werden.

Wechsel im Verwaltungsrat
Die Aktionäre verabschiedeten an der Generalversammlung die beiden verdienten Verwaltungsratsmitglieder Dr. Otto Bruderer, Uitikon und Hanspeter Egli, Andwil. Neu in den Verwaltungsrat gewählt wurden, der langjährige Chefökonom der IHK St Gallen-Appenzell Peter Eisenhut aus Reute AR und der erfolgreiche Toggenburger Hotelier Roland Stump aus Wildhaus SG.

 

Appenzell AusserrhodenAppenzell Ausserrhoden / 27.06.2009 - 09:46:41