Sanierungen des Rathauses
Heiden. Im Budget ist für die Sanierung des Sitzungszimmers des Rathauses ein Betrag von 46'000 Franken vorgesehen.
Im Zusammenhang mit dem Stellenantritt des neuen Leiters Bau und Planung am 1. März und des Regionalen Feuerschauers am 1. April sowie einer damit verbundenen Reorganisation des Bauamtes drängt sich auf, dass auch die beiden im zweiten Obergeschoss noch nicht sanierten Büros renoviert und neu möbliert werden. Dafür hat der Gemeinderat zwei Zusatzkredite im Gesamtbetrag von 148’000 Franken gesprochen.
Im Budget 2008 ist vorgesehen, das bestehende Sitzungszimmer im 2. Obergeschoss des Rathauses zu renovieren und neu zu möblieren. Im Zusammenhang mit dem Stellenwechsel von Patrick Sieber, Bauverwalter, zu Remo Passeri, dem neuen Leiter Bau und Planung, sowie dem Stellenantritt des Regionalen Feuerschauers drängt es sich nun auf, auch die beiden noch nicht sanierten Büros des Gemeindebauamtes zu sanieren und den Arbeitsplätzen entsprechend zu möblieren. Der Sanierungsvorschlag ist mit der Denkmalpflege besprochen. Die Sanierung entspricht den schon ausgeführten Zimmersanierungen im Sozialamt und Erbschaftsamt.
Rücksicht auf historische Substanz
Im Sitzungszimmer sind – nebst einem grossen Tisch und Sitzungszimmer-Stühlen – eine an der Decke montierte Projektionsleinwand, ein fest an der Decke installierter Beamer sowie die notwendigen EDV-Anschlüsse vorgesehen. Zu sa-nieren sind auch die bestehende Gipsdecke und das bestehende Brusttäfer. Es müssen auch neue Wandverkleidungen angebracht werden, zudem sind die Fenster zu erneuern.
In den beiden Büros werden neue Parkettböden eingezogen, die Wandverkleidungen erneuert bzw. neu gestrichen, die Fenster teilweise erneuert, magnethaftende Wandteile angebracht und neue Beleuchtungen installiert.
Für die vorzunehmenden baulichen Massnahmen ist ein Baugesuch notwendig, um damit mögliche Beiträge der Denkmalpflege auslösen zu können. Gemäss Denkmalpflege kann mit einem Beitrag für notwendige Gipserarbeiten (Stukkdecke im jetzigen Besprechungszimmer) sowie an neue Fenster gerechnet werden. Falls bei den Bodenbelagssanierungen gute, erhaltenswerte Bodenbeläge zum Vorschein kommen, die auch mit einem vernünftigen Aufwand saniert werden können, besteht ebenfalls die Möglichkeit, dass an die Sanierung der alten Bo-denbeläge ein Beitrag gesprochen werden kann.
Der Aufwand für die Zimmersanierungen und Möblierungen beträgt nach der Kostenschätzung 194’000 Franken. Nach Einrechnung des im Budget 2008 für die Sanierung des Sitzungszimmers enthaltenen Betrags von 46’000 Franken ist für die Zimmersanierungen ein Zusatzkredit von 95’000 Franken nötig, für die Möblierungen ein Zusatzkredit von 53’000 Franken.
Der Gemeinderat hat diese Zusatzkredite bewilligt und den Ausgabenbeschluss für die gebundene Ausgabe gefasst. Der Kommission Hoch- und Tiefbau wird die Kompetenz übertragen, die Sanierungs- und Möblierungsarbeiten sofort an die Hand zu nehmen, die Arbeiten zu vergeben und zu realisieren.



























