Sanierung schreitet voran
Wolfhalden. Es geht zügig voran mit der Sanierung des Gemeindehauses.
So hat wohl noch niemand das Gemeindehaus Wolfhalden gesehen: der ursprüngliche Holzstrick aus der ersten Hälfte des 19. Jh. wurde nach der Entfernung der Eternitfassade erstmals wieder sichtbar.
Das stolze, ursprünglich als stattliches Wohnhaus gebaute Gebäude fällt auf, wenn man durchs Dorf fährt. In den letzten Jahrzehnten wurde es immer mehr umgenutzt und dient nun schon seit Jahren als Sitz des Gemeinderates und der Gemeindeverwaltung.
Nun wird es seit einigen Wochen renoviert. Die Fassadenverkleidung wurde sorgfältig entfernt. Zur Überraschung aller zeigte es sich dabei, dass vorher sichtbare Fensterattrappen gar nie als solche geplant waren, denn der Holzstrick ist im ersten und zweiten OG gegen Osten und Westen unbeschädigt und durchgehend.
Die immer als geschlossene Läden vermuteten Schein-Fenster waren also gar nie vorhanden. Die neue Fassadenverkleidung wird dann nach dem Auswechseln aller rund 50 Fenster und dem Anbringen einer zusätzlichen Aussen-Isolation wieder angebracht.
Danach geht es an die Innensanierung. Soll gegen Aussen vor allem das ursprüngliche Gebäude gezeigt werden, so soll Innen die heutige Nutzung optimiert werden. Es werden im ersten Stock einzelne Räume zusammengelegt um vor allem im Bereich des Grundbuchamtes und Bausekretariates mehr Platz zu schaffen. In der zweiten Hälfte des Jahres sollte die Aussen- und Innensanierung dann abgeschlossen sein.
In der Zwischenzeit ist der Besuch des Gemeindehauses oft mit Störungen und Umständen verbunden. Der Gemeinderat und die Verwaltung bitten die Besucherinnen und Besucher, diese Unannehmlichkeiten während der Sanierungszeit zu entschuldigen.



























