Sanierung der Bahnübergänge schreitet weiter voran.
Herisau. In den vergangenen Jahren hat die Frauenfeld-Wil-Bahn (FW) gemeinsam mit dem Bund, den Kantonen Thurgau und St. Gallen sowie den Gemeinden und Privaten entlang ihrer Strecke in die Erhöhung der Sicherheit an den Bahnübergängen investiert. Trotzdem waren in den letzten Wochen unerfreuliche Kollisionen für alle Beteiligten zu verzeichnen.
Jedes Jahr werden künftig 10 Bahnübergänge saniert
In den vergangenen Jahren hat die FW laufend in die Sicherheit an den Bahnübergängen investiert. Im vergangenen Jahr wurde das Programm zur Sanierung der vom Bund als gefährlich eingestuften Übergängen abgeschlossen. In diesem Zusammenhang hat die FW 18 Bahnübergänge der L190er Liste saniert. Damit ist die weitere Erhöhung der Sicherheit auf der Strecke der FW aber noch nicht beendet. Bis ins Jahr 2014 werden sämtliche Übergänge der FW analysiert und gemäss den Richtlinien des Bundes weiter saniert. Jedes Jahr sollen in diesem Programm zehn Bahnübergänge geschlossen oder mit Sicherungsanlagen, wie Blinklicht oder Schranken aufgerüstet werden.
Damit wird die FW eine weitere Erhöhung der Sicherheit an den Bahnübergängen erzielen. Obwohl die Bahn die Strassen im Murgtal entlastet, steigt der Strassenverkehr weiter an. Dies und die häufige Missachtung des Vortrittsrechts der Bahn, sind mit die Gründe, weshalb die FW weiterhin Unfälle an den Bahnübergängen verzeichnen muss. Deshalb ist die Aufmerksamkeit aller Verkehrsteilnehmer gefordert.
Aktuelle Sanierung im Kreisel Wängi
Im 2009 hat die FW bereits einen Bahnübergang geschlossen. Weitere drei Bahnübergänge im Kreisel Wängi werden aktuell bearbeitet und sicherheitstechnisch verbessert. Diese Bauten werden noch in diesem Jahr abgeschlossen werden.
Zum Sanierungsprogramm sagt Dr. Hansjürg Düsel, Direktor der FW: „Wir sind bestrebt, eine hohe Sicherheit auf der Strecke der Frauenfeld-Wil-Bahn zu garantieren. Dazu haben wir vor einigen Jahren auch dieses ehrgeizige Sanierungsprogramm lanciert. Wir appellieren dringend an die Verkehrsteilnehmer, das Vortrittsrecht der Bahn zu beachten. Wir sind überzeugt, dass mit diesen Massnahmen die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer erhöht werden kann.“



























