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Salomons Lösung mit Fragezeichen

AI. Ist der Streit um die Flurnamen in Innerrhoden mit dem neuesten Vorschlag begraben? Es darf getrost bezweifelt werden.

90540 Appenzell Meistersrüte: Nach diesem Muster sollen die betroffenen Innerrhoder Orte künftig postalisch benannt sein (appenzell24.ch berichtete. Auf diese Weise wird der unverwechselbare Ortsname eingebaut, ohne auf die Marke «Appenzell» verzichten zu müssen.

Ende gut, alles gut? Die Vernehmlassung, die bis Ende Juli läuft, soll das an den Tag bringen. In dieser Zeit können Gewerbe und Bevölkerung allfällige Bedenken anbringen. Allerdings: Eine Vernehmlassungsfrist, die vollumfänglich in der Hauptferienzeit liegt, birgt ihre Tücken. Die Chance ist gross, dass einige der Betroffenen die Frist verpassen. Erste Stimmen aus der Bevölkerung gegenüber appenzell24.ch zeigen: Für das Gewerbe scheint diese Lösung zwar befriedigender als die ursprünglich vorgeschlagene (9050 Meistersrüte, 9050 Steinegg usw.), weil «Appenzell» als verkaufs- und imagefördernde Marke integriert ist. Dennoch würde eine Änderung gegenüber heute (9050 Appenzell) erfolgen, was die Neuanfertigung von Drucksachen und anderen Formularen bedingt – mit Mehrkosten für das Gewerbe.

Andere Stimmen monieren ganz generell, dass überhaupt etwas geändert wird. Denn viele der kritisierten Adressen sind aufgrund der Strassenangaben schon heute unverwechselbar, und wo das nicht der Fall ist, hätte man dieses Problem wohl mit individuellen Anpassungen beseitigen können. Nach wie vor sind einige der Betroffenen überzeugt, dass Innerrhoden hier gegenüber den Forderungen der Post konsequenter hätte auftreten und sich der Anpassung verweigern sollen.

Ende Juli wird sich zeigen, ob die offizielle Vernehmlassung ein klarerer Stimmungsbild ergibt. Fortsetzung folgt also mit Sicherheit.

Appenzell InnerrhodenAppenzell Innerrhoden / 11.07.2008 - 08:24:00