SAK: Leistungspaket hat überzeugt
Goldach. Die TB Goldach werden auch im liberalisierten Strommarkt mit den SAK zusammenarbeiten.
Ab 2009 können Verteilwerke ihren Stromlieferanten frei wählen, jetzt haben sich die Technischen Betriebe Goldach (TB Goldach) für den bisherigen Partner SAK entschieden. Strom bieten viele an; die Dienstleistungen der SAK gehen aber darüber hinaus. Diese Tatsache war für die TB Goldach ausschlaggebend für ihren Entscheid.
Von der Liberalisierung des Strommarktes profitieren in einem ersten Schritt Strombezüger mit einem Jahresverbrauch von über 100’000 kWh. Dazu zählen grössere Industriebetriebe und Energieversorgungsunternehmen, die den Strom an ihre Endkunden liefern und verkaufen. Diese grossen Bezüger können ihren Stromlieferanten ab Januar 2009 frei wählen und müssen sich in den kommenden Monaten für ihren zukünftigen Lieferanten entscheiden.
Die Technischen Betriebe Goldach sind einer dieser Grossabnehmer. Sie beliefern jährlich rund 5’000 Kunden mit Strom. Goldach hat sich nun für eine weitere Zusammenarbeit mit den St.Gallisch-Appenzellischen Kraftwerken SAK entschieden. «Wir wollen unseren Kunden ein überzeugendes Stromangebot bieten und sind sicher, dass die SAK für unsere Zukunft der beste Energie-Partner sind. Hier erhalten wir die besten Konditionen», begründet Dietmar Hiltebrand, Betriebsleiter der TB Goldach, den Entscheid. In den letzten Monaten seien sie von einigen anderen Stromanbietern besucht worden. «Strom, soviel man wünscht, bieten alle an – mehr aber nicht», bemerkt Hiltebrand. Gerade die zusätzlichen Angebote der SAK und die damit verbundene enge Zusammenarbeit des Stromanbieters mit den Elektrizitätswerken, zeichnet für Dietmar Hiltebrand seinen zukünftigen Strompartner aus.
Synergien können genutzt werden
Die TB Goldach gehören nicht zu den grossen Elektrizitätswerken der Region. Müssten sie für alle anfallenden Arbeiten eigene Spezialisten und eigenes Material haben, würde das enorme Kosten verursachen, erklärt Dietmar Hiltebrand. Partner der SAK können neben den Stromangeboten auch weitere Dienstleistungen des Grossverteilers nutzen. Muss beispielsweise ein Hochspannungskabel gezogen werden, stehen die Spezialisten der SAK mit Rat und Tat zur Verfügung. Zudem pflegt die SAK den Austausch mit den Partnern intensiv. So wird unter anderem gemeinsam an einer neuen Abrechnung für die Endbezüger gearbeitet, die ab der Marktöffnung zum Einsatz kommen soll. Denn neu müssen Abrechnungen Netz und Bezug separat ausweisen.
Die Bereitschaft der SAK zu Gesprächen und zu Informationen aus erster Hand zeige den hohen Stellenwert, den die Kunden bei den SAK haben, so Hiltebrand. Die neu geschaffene Energiebeschaffungsplattform der SAK unterstreicht den Willen des Stromanbieters, auch für kleinere Elektrizitätswerke Grosses zu leisten. «Eine gute Partnerschaft beruht auf Vertrauen und die Spannung zwischen den Partnern muss stimmen. Bei den SAK sind diese wichtigen Faktoren erfüllt, darum war es für uns naheliegend, auch nach der Strommarktöffnung bei den SAK zu bleiben», betont Dietmar Hiltebrand.
Kosteneinsparungen durch gemeinsamen Energieeinkauf
Mit dem Start der Strommarktliberalisierung beginnt auch die Ära der Energiebeschaffungsplattform der SAK. Statt allein auf dem liberalisierten Strommarkt Energie einzukaufen, können dies die Kunden zukünftig auf der Plattform der SAK gemeinsam tun und dadurch von besseren Konditionen profitieren. «Wir möchten, dass alle Kunden die für sie richtigen Stromprodukte so günstig wie möglich erhalten. Dazu haben wir eine ausgewogene Palette mit marktgerechten All-Inclusive-Energieprodukten mit allen Dienstleistungen im Angebot.
Zusammen mit unseren Vertriebspartnern wie den TB Goldach organisieren wir einen gemeinsamen, sicheren Vertriebskanal, um so die gemeinsam eingekaufte Energie effizient und ohne Verluste an den Kunden zu bringen», erklärt Rolf Domenig, Vorsitzender der Geschäftsleitung der SAK, das Prinzip der Energiebeschaffungsplattform. Besonders wichtig für die SAK ist die Berücksichtigung der regionalen Gegebenheiten und die partnerschaftliche Beschaffung und Lieferung, betont Rolf Domenig und freut sich über die weitere Zusammenarbeit mit den Technischen Betrieben Goldach.
Die Technischen Betriebe Goldach (TBG)
Die Technischen Betriebe Goldach sorgen mit ihrem modernen Netz dafür, dass der Strom möglichst unterbruchsfrei zu den Kundinnen und Kunden gelangt. 19 km Mittelspannungsleitungen (20’000 V), 93 km Niederspannungsleitungen, 30 Transformatorenstationen und 94 Verteilkabinen sind nötig, um dieses Ziel zu erreichen. Die TB Goldach produzieren keinen eigenen Strom. Sie kaufen ihn bei den St. Gallisch-Appenzellischen Kraftwerke AG SAK ein und treten in der Folge als Wiederverkäufer auf. Rund 66 Mio. KWh haben die Unternehmen und die Privathaushalte im letzten Jahr verbraucht.
Die St.Gallisch-Appenzellischen Kraftwerke SAK
Die SAK sind ein regionales Energieverteilunternehmen der Kantone St.Gallen und beider Appenzell. Sie besitzen sieben Kraftwerke, 37 Unterwerke und 930 Trafostationen und betreiben ein Verteilnetz mit einer Stranglänge von über 1’200 Kilometern in Mittelspannung und 3’000 Kilometern in Niederspannung sowie ein eigenes leistungsfähiges Kommunikationsnetz. Mit rund 250 Mitarbeitenden in vier Bereichen decken die SAK die ganze Wertschöpfungskette von der Energiebeschaffung über den Bau, Betrieb und die Instandhaltung von Netzanlagen und Kraftwerken bis zum Vertrieb und zur Verrechnung der Energielieferungen ab. Rund 90 lokale Energieverteil-Unternehmen, 170 Industrieunternehmen und 63’000 Haushalte beziehen von den SAK Energie. Direkt oder indirekt beliefern die SAK rund 400’000 Menschen mit elektrischem Strom.



























