
Rüttenen und Langendorf haben gutes Trinkwasser
Rüttenen/Langendorf/SO. Nach einer festgestellten Gewässerverschmutzung durch Gülle im Hofstattbächli und im Galmisbach haben die Behörden sofort, zweck- und verhältnismässig gehandelt, um den Schaden möglichst in Grenzen zu halten.
Die neusten Wasserproben zeigen, dass keine Verunreinigung in der Trinkwasserfassung feststellbar ist.
Am Mittwoch 23. September musste aufgrund optischer Feststellungen und dem Auffinden toter Fische davon ausgegangen werden, dass das Hofstattbächli in Rüttenen eine Gewässerverschmutzung aufweist und so in den Galmisbach fliesst.
Nebst der Kantonspolizei wurden unverzüglich die betroffenen Gemeinden Rüttenen und Langendorf sowie das Amt für Umwelt informiert. Unter Beizug des kantonalen Trinkwasserinspektors und des Verantwortlichen der Qualitätskontrolle wurden gleichentags Sofortmassnahmen eingeleitet. So wurde u.a. als Vorsichtsmassnahme die sofortige Verwerfung der Quelle Widlisbach der Wasserversorgung Langendorf und die Einstellung des Pumpenbetriebes im Pumpwerk Steinsäge angeordnet.
In regelmässigen Abständen sind nachfolgend Wasserproben entnommen und analysiert worden. Bereits am Freitag konnte mit Erleichterung festgestellt werden, dass das Quellwasser der Widlisbachquelle keine Verunreinigung aufweist.
Die Quelle wird bis auf weiteres überwacht und erst nach Ablauf der Sicherheitsfrist und nach einer weiteren negativen Probe wieder ins Pumpwerk Steinsäge eingespiesen.
Das Rohwasser wird übrigens seit 1971 zur Sicherheit mit Ozon behandelt. Diese Massnahme garantiert eine hohe Sicherheit für einwandfreies Trinkwasser.