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Russische Wintermärchen und Knabe als Entreissdieb

Basel. In der jüngsten Zeit erhielten wohl etliche Personen in der Region E-Mails, bei denen die Absender angaben, dass sie aus Russland stammen würden, auch wenn gewisse Absenderadressen auf andere Länder hinweisen.

In diesen Mails schreibt jeweils eine allein erziehende Mutter, dass die Lebenskosten in ihrem kleinen, 160 Kilometer von Moskau entfernt gelegenen Dorf zu hoch wären, um die Wohnung mit Gas zu beheizen und bittet um eine Geldspende in russischen Rubel für umgerechnet etwa € 200.- für die Anschaffung eines Holzofens. In den verschiedenen Mails variieren dann die Preise für die Ofenbeschaffung und die Holzverbrennungs-Kapazitäten.
Dann schreibt eine Russin, dass sie möglichst rasch in die Schweiz eingeladen werden möchte und teilt den Mailempfängern schon mal ihre körperlichen Vorzüge mit. Und schliesslich wird in einem Mail mitgeteilt, dass 8,5 Millionen Dollar eines Verstorbenen auf einem Konto lägen, eine Summe, welche nur mit Hilfe des Mail-
Empfängers ausser Landes geschafft werden könne. Das Mail wurde in erbärmlichem Deutsch verfasst, wobei da und dort kyrillische Schriftzeichen eingefügt wurden. Die Vorgehensweise ist identisch mit jener der «Nigerianischen Betrügerbanden».
 
Mit all diesen Mails versuchen zum Teil sehr gut organisierte Kriminelle, die Empfänger – aus was für Gründen auch immer – zu veranlassen, oftmals hohe Geldbeträge zu überweisen. Notabene sind z.B. die umgerechnet € 200.- für den Kauf des oben erwähnten Holzofens mit Sicherheit nur der Anfang, weil ein Spender in der Regel genötigt wird, immer weiter Gelder zu überweisen; der Fantasie der Absender sind wahrlich keine Grenzen gesetzt.  Aus diesen Gründen wird dringend geraten, auf solche E-Mails nie eine Antwort zu geben; alles, was die Täter vom Empfänger erhalten, könnte für weitere kriminelle Taten missbraucht werden. Solche E-Mails sind unbeantwortet zu löschen und auf gar keinen Fall sollten natürlich irgendwelche Gelder überwiesen werden!

Knabe als Entreissdieb
Am gestrigen Dienstag, 10.11.2009, ca. 14:45 Uhr, ging eine 93-jährige Rentnerin durch das Bachgrabenweglein. Mit der linken Hand stützte sie sich auf einen Gehstock und in der rechten Hand hielt sie ihre Handtasche. Plötzlich rannte ein etwa 10 bis 12 Jahre alter Knabe von hinten her kommend an der betagten Frau vorbei und entriss ihr unvermittelt die Handtasche mit etwa CHF 150.- Bargeld und persönlichen Utensilien. Das Opfer war nicht in der Lage, weitere Angaben zur Täterschaft und zur Fluchtrichtung zu machen. Da sich in der gestohlenen Handtasche zudem die Hausschlüssel befanden, musste die Wohnungstüre der Geschädigten durch einen Schlüsselservice geöffnet und schliesslich das Schloss
ausgewechselt werden.
 
Personen, die Angaben zu diesem Entreissdiebstahl und zu einer möglichen Täterschaft machen können, wollen sich bitte mit der Jugendanwaltschaft Basel- Stadt, Tel. 061 267 71 11 in Verbindung setzen oder sich auf einem Polizeiposten melden.

Taschendiebe festgenommen
Am gestrigen Dienstag, 10.11.2009, vormittags, meldete ein aufmerksamer Ladendetektiv der Polizei, dass in einem Kleinbasler Lebensmittelgeschäft Taschendiebe am Werk seien. Eine Equipe des Fahndungsdienstes der Kantonspolizei observierte in der Folge ein tatverdächtiges Pärchen, wobei die Frau in der Claramatte ein Portemonnaie durchsuchte und dieses nach der Entnahme von Bargeld wegwarf. Die beiden Personen, eine 23-jährige Rumänin und ein 19 Jahre alter Rumäne, wurden daraufhin festgenommen. Das entsorgte Portemonnaie, welches im betreffenden Lebensmittelgeschäft einer 73-jährigen, seh- und gehbehinderten Frau gestohlen wurde, konnte durch die Polizei sichergestellt werden.
 
Die beiden rumänischen Staatsangehörigen werden dringend verdächtigt, diesen Taschendiebstahl begangen zu haben und wurden festgenommen. Die weiteren Ermittlungen des Kriminalkommissariates sind im Gange.
 

 

 
 

Basel-StadtBasel-Stadt / 11.11.2009 - 09:35:14