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Rund 70 Meldungen in Zusammenhang mit Feierlichkeiten im Kanton Bern

Im Zusammenhang mit den Feierlichkeiten sind in der Silvesternacht aus dem ganzen Kanton Bern rund 70 Meldungen eingegangen. Mehrheitlich handelte es sich um Lärmklagen. Weiter gingen Meldungen zu Streitereien oder im Zusammenhang mit Feuerwerk ein. In Biel wurde verschiedentlich Feuerwerk in Richtung von Einsatzkräften abgefeuert. Die Massnahmen zum Schutz vor dem Coronavirus wurden überwiegend eingehalten.

Zwischen Donnerstag, 31. Dezember 2020, 21.30 Uhr und Freitag, 1. Januar 2021, 7.00 Uhr, gingen bei der Kantonspolizei Bern aus dem ganzen Kanton rund 70 Meldungen im Zusammenhang mit den Silvesterfeierlichkeiten ein. Damit liegt die Anzahl Meldungen deutlich unter jener der vergangen Jahre. Rund 40 Meldungen standen im Zusammenhang mit Ruhestörungen oder übermässigem Lärm. Weiter wurden rund ein Dutzend Streitereien gemeldet. Im Zusammenhang mit dem Abbrennen von Feuerwerk gingen rund fünfzehn Meldungen ein.

Die Nacht hindurch war die Kantonspolizei Bern im ganzen Kanton auch mit Blick auf die geltenden Massnahmen zum Schutz vor dem Coronavirus, insbesondere zur präventiven Verhinderung grösserer Personenansammlungen, präsent. Ausserdem gingen die Patrouillen den vereinzelt eingegangenen Meldungen zu mutmasslichen Verstössen in diesem Zusammenhang nach. Dabei wurde festgestellt, dass die Massnahmen und Bestimmungen von der überwiegenden Mehrheit der Bevölkerung und Betriebe eingehalten wurden. In Einzelfällen bedurfte es eines klärenden Gesprächs, um den Vorgaben zur Durchsetzung zu verhelfen.

In Biel ist zwischen 22.00 Uhr und 0.30 Uhr verschiedentlich Feuerwerk in die Richtung von Einsatzkräften abgefeuert worden. Bei zwei entsprechenden Vorfällen beim Bahnhof Biel waren Einsatzkräfte der Kantonspolizei Bern und der Transportpolizei betroffen. Weiter wurde Feuerwerk auf die Polizeiwache an der Spitalstrasse abgefeuert.

Insgesamt vier Jugendliche wurden diesbezüglich angehalten und für weitere Abklärungen auf eine Polizeiwache gebracht. Nach aktuellem Kenntnisstand wurde niemand verletzt. Sachschäden sind in dem Zusammenhang nach ersten Erkenntnissen ebenfalls keine zu verzeichnen. Zu den Ereignissen sind weitere Ermittlungen im Gang.

Kapo BE

BernBern / 01.01.2021 - 14:24:51