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Rund 200000 Franken für Altersheim Obergaden

Wald/AR. Das Altersheim Obergaden hat sich im Verlaufe mehrerer Ausbauschritte zum zeitgemässen Haus entwickelt. Rund 200000 Franken wurden jetzt für die Erneuerung der Nord- und Westfassade investiert.

Nach der Feuersbrunst vom 13. Juli 1845 wurde im Wald das heutige Altersheim im Obergaden erstellt. Stetig wurde im Verlaufe der Jahre erneuert und ausgebaut, und heute präsentiert sich das neu von Brigitte Künzler (Nachfolgerin von Edith Bänziger) geführte Haus in bestem Zustand. Darüber freut sich auch Gemeinderätin Irene Reifler. «Wald steht zu seinem traditionsreichen Altersheim, das sich einer guten Belegung erfreut. Das dieser Tage durchgeführte, von rund 70 Personen besuchte Fest zum Abschluss der Bauarbeiten an den Fassaden unterstreicht die guten Kontakte zwischen Dorfbevölkerung und Heimbewohnerschaft. Wir achten übrigens darauf, dass unsere regelmässigen Heimaktivitäten immer auch Interessierten aus dem Dorf zugänglich sind.»

Im Rahmen des Festes übergab Irene Reifler die Verantwortung für das Heim der neuen Präsidentin der Altersheimkommission, Yvonne Ziegler, die ebenfalls Mitglied des Gemeinderats ist.

Wintergarten als weitere Aufwertung

15 Pensionäre schätzen derzeit die familiäre Atmosphäre im Obergaden. Bereits jetzt ist die Vorfreude auf eine weitere Erneuerung spürbar. Bauvisiere künden von der Erstellung eines Wintergartens, der nach den Sommerferien realisiert wird. Damit erfährt das Heim auf seiner Südseite eine willkommene Vergrösserung, die eine zusätzliche Aufwertung bedeutet.

Feuersbrunst forderte ein Todesopfer
Nach Trogen und Herisau erhielt Wald bereits im Jahre 1788 ein Armen- und Waisenhaus. Eine Brandkatastrophe zerstörte das Gebäude am 13. Juli 1845. Die Abklärungen ergaben, dass der neunjährige Insasse Johannes Rechsteiner mit Zündhölzchen im «Büschelischluff» hantiert und so das Schadenfeuer verursacht hatte. Mit dem Übeltäter wurde hart ins Gericht gegangen, zumal das taubstumme Kind Katharina Eisenhut nur noch tot aus der Brandruine geborgen werden konnte. (Quelle: «Geschichte der Gemeinde Wald» von Ernst Züst)

Appenzell AusserrhodenAppenzell Ausserrhoden / 18.06.2009 - 08:05:45