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Rund 1000 Bahnwagen jährlich – Tendenz steigend

Egnach. Thurella legt grossen Wert auf Nachhaltigkeit und fördert deshalb die Verlagerung von der Strasse auf die Schiene. Heute verlassen rund 1000 Bahnwagen pro Jahr die Thurella-Abfüllerei.

Als führender Schweizer Hersteller von Obstsäften, -weinen und -spezialprodukten legt Thurella grossen Wert auf Nachhaltigkeit. Systematisch wird der Transport von der Strasse auf die Schiene verlagert. Bei der Übernahme des Abfüllbetriebes Eglisau vor vier Jahren war der Bahntransport stark im Schwinden begriffen. Heute verlassen rund 1000 Bahnwagen jährlich die Thurella-Abfüllerei im Zürcher Unterland, welche zur logistischen Drehscheibe des Unternehmens avanciert ist. Die palettierten Getränke werden in gedeckten Güterwagen von SBB Cargo in der ganzen Schweiz verteilt. Die kürzeste Strecke beträgt dabei 26 Kilometer zum Grossverteiler Coop nach Zürich und die längste umfasst 314 Kilometer und führt nach Sion im Wallis.

Täglich werden bei Thurella in Eglisau durchschnittlich vier Bahnwagons mit 30 bis 34 Paletten beladen. Das sind jährlich über 27 000 Tonnen. Thurellas Entscheid, den Transport seiner Getränke von der Strasse systematisch auf die Schiene zu verlagern, konnte im Herbst 2004 bei der Übernahme des Abfüllbetriebs Eglisau dank dessen eigenem Bahnanschluss weiter verwirklicht werden. Seit der Betriebsübernahme konnte Thurella den Bahntransport bereits verdoppeln.

Viel Überzeugungsarbeit in Einzelgesprächen geleistet

Was sich so leicht als erfreuliche Erfolgsmeldung liest, war für Thurella aber zunächst eine grosse Herausforderung. Denn um von der SBB Cargo überhaupt bedient zu werden, musste eine bestimmte Mindesttransportmenge erreicht werden. Dies erforderte wiederum viel Überzeugungsarbeit bei den einzelnen Kunden. In persönlichen Einzelgesprächen versuchten die Logistikverantwortlichen von Thurella ihre Getränkeempfänger von den Vorteilen einer Bahnzustellung zu überzeugen. Obwohl viele dieser Kunden über ein Anschlussgleis verfügten, befürchteten sie beim Transport der Getränke mit der Bahn nämlich einen Flexibilitätsverlust. Dass die Kunden sich mit der Idee des Bahntransportes anfreunden konnten und mit der neuen Zustellungsart heute sehr zufrieden sind, ist das Verdienst einer geschickten Disposition, welche es ermöglicht, die Wagen pro Abnehmer optimal auszulasten.

Schonung der Umwelt und der Anwohner

Mit dem steigenden Bahntransport wird nicht nur die Umwelt geschont. Auch das nahe Wohnquartier, das zwischen der Hauptverkehrsachse und dem Werk in Eglisau liegt, wird vom Lastwagenverkehr immer mehr entlastet. Mit dem seit 2005 erreichten Resultat gibt sich Thurella jedoch noch längst nicht zufrieden. Nicht nur der konventionelle Bahnverkehr soll weiter ausgebaut werden. Als Nächstes fasst Thurella auch die Belieferung von Kunden ohne Bahnanschlussgleis ins Auge. Ein Versuch mit Cargo-Containern wurde im Herbst 2007 gestartet. Auch das neue Hochregallager wird auf eine vermehrte Bahnabfuhr ausgerichtet.


Thurella Gruppe

Die Thurella AG produziert und handelt erstklassige Obstsäfte und Obstweine, sowie diverse Spezialprodukte und Konzentrate. Ihr Angebot umfasst klassischen Apfelsaft, Bioobstsaft, Apfelschorle, Apfelwein und -schaumwein, verschiedene Fruchtsäfte sowie Spirituosen auf Apfel- und Pflaumenbasis. Die bekanntesten von Thurella vertriebenen Produkte sind: obi Apfelsaft, obi Apfelschorle, obi PUR, Rittergold Classic, Rittergold Saft vom Fass trüb, Rittergold Alkoholfrei, Blauacher, Suure Moscht, Pomme Secco, C’ICE und 20 verschiedene Biotta Biogemüse und -fruchtsäfte. In Eglisau (ZH) betreibt Thurella eine hochmoderne Abfüllanlage mit mehreren Produktionsstrassen, darunter zwei kaltaseptische Anlagen. Die Thurella AG beschäftigt rund 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Schweiz. Weitere Informationen unter www.thurella.ch

ThurgauThurgau / 05.02.2008 - 14:53:00