Rücktritt aus dem Gemeinderat von Pius Steiner
Rehetobel/AR. Gemeinderatsmitglied und Vize-Gemeindepräsident Pius Steiner hat per Ende Amtsjahr 2009/10 seinen Rücktritt aus dem Gemeinderat bekanntgegeben.
Pius Steiner wurde im Jahr 2001 in den Gemeinderat gewählt. Er übernahm damals die Umweltschutzkommission, ein Jahr später übernahm er zusätzlich das damalige Präsidium der Wasserversorgung. Seit 2007 ist er Präsident der Wasser- und Umweltkommission (WUK), da die Technische Baukommission in die Fachbereiche „Unterhalt und Betrieb“ sowie „Wasser und Umwelt“ aufgeteilt wurde. Der Gemeinderat dankt Pius Steiner bereits jetzt schon für seine langjährigen Dienste für die Gemeinde Rehetobel.
Die Rücktrittsfrist für Behörden- und Kommissionsmitglieder dauert noch bis am 31.01.2010. Mit dieser frühzeitigen Bekanntgabe des Rücktritts möchte Pius Steiner den politischen Organisati-onen ermöglichen, langfristig nach möglichen Nachfolge-Kandidaten zu suchen. Die Ersatzwahl findet am 11.04.2010 statt.
Östlicher Teil der Alten Landstrasse wird saniert
Die Sanierung dieses ca. 60 Meter langen Strassen-Teilstücks ist schon seit längerer Zeit im Finanzplan enthalten. Jedoch musste die Strassensanierung mehrmals wegen anderen Bau-vorhaben an der Alten Landstrasse verschoben werden. Nun soll die Sanierung definitiv in die-sem Jahr erfolgen.
Die Baukosten betragen insgesamt ca. Fr. 230’000. Der Baukredit wurde vom Gemeinderat an der Sitzung vom 11.08.2009 als gebundene Ausgabe freigegeben. Mit den Bauarbeiten wird voraussichtlich Mitte September 2009 begonnen. Diese dauern ungefähr 7 Wochen.
Im Weiteren hat der Gemeinderat davon Kenntnis genommen, dass die im Finanzplan 2009 vorgesehene Sanierung des westlichen Teils der Nasenstrasse nicht in diesem Jahr, sondern voraussichtlich frühestens 2010 erfolgen kann. Grund für die Verzögerung sind nach wie vor Uneinigkeiten bezüglich Grundeigentümer-Anteile.
Jugendraum neu in der „alten Telefonzentrale“ / Umnutzung des „alten Feuerwehrhau-ses“
Im März-Gmäändsblatt wurde das Alte Feuerwehrhaus (Heidenerstrasse 4) zum Verkauf aus-geschrieben. Auf das Inserat sind verschiedene Konzeptideen und Kaufsangebote bei der Ge-meindeverwaltung eingereicht worden.
Inzwischen beantragte die Jugendkommission, die „alte Telefonzentrale“ als neuen Standort für den Jugendraum nutzen zu können, da sie seit längerer Zeit auf der Suche nach einer geeigne-ten Räumlichkeit für den Jugendraum ist. Der Jugendraum war bis anhin im Kellergeschoss des Gemeindezentrums einquartiert. Dies ist jedoch eine eher unbefriedigende Lösung, da der Ju-gendraum nur ausserhalb der Schulferien geöffnet ist. Ausserdem muss der Jugendraum bei Veranstaltungen im Foyer oder im grossen Saal des Gemeindezentrums oder während Militär-einquartierungen geschlossen bleiben.
Der Gemeinderat hat der Einquartierung des Jugendraums in der „alten Telefonzentrale“ zuge-stimmt. Infolge deren Umnutzung als Jugendraum, wird ein anderer Lagerraum für das Tiefbau-amt benötigt. Der Gemeinderat hat deshalb im Weiteren entschieden, das Alte Feuerwehrhaus künftig als Lagerraum u.a. auch dem Tiefbauamt zur Verfügung zu stellen und das Gebäude deshalb nicht zu verkaufen.
Kein „Wärmeverbund Rehetobel“
In den vergangenen Monaten liess der Gemeinderat eine Machbarkeitsstudie für eine Holz-schnitzel-Heizungsanlage und eines Wärmverbundes erstellen. Sodann wurde abgeklärt, wel-che Objekte im Zuge der gegenwärtigen Staatsstrassensanierung gut anschliessbar wären. Weitere Anschlüsse wären bei absehbaren Bauvorhaben auch im Bereich Dorf (ehemals hinte-re Poststrasse) und an der Oberstrasse möglich gewesen. Mit den entsprechenden Grundei-gentümer/innen wurden Gespräche betreffend Anschlussbereitschaft geführt. Leider liessen sich für das Projekt zu wenig Energieabnehmer finden, so dass der Energiepreis im Vergleich zu Oel-, Gas- und anderen Heizungen deutlich zu hoch ausgefallen wären. Der Gemeinderat hat davon Kenntnis nehmen müssen, dass sich das Projekt „Wärmeverbund Rehetobel“ zur Zeit vorwiegend aus finanziellen Überlegungen nicht realisieren lässt. Es soll zu einem späteren Zeitpunkt abgeklärt werden, ob eine allfällige Realisierung (evtl. in einer etwas anderen Form) möglich wäre.



























