Routinekontrolle wurde Einbrecher zum Verhängnis
Waltenschwil/AG. Anlässlich einer Routinekontrolle kamen im Auto eines 51-jährigen Schweizers mehrere Holzbearbeitungsmasschinen zum Vorschein, über deren Herkunft er widersprüchliche Aussagen machte.
In der Nacht zum Mittwoch, 16. September 2009, unterzog eine Patrouille der Kantonspolizei um 02 Uhr auf einem Parkplatz in Waltenschwil ein Auto und dessen Lenker einer Routinekontrolle. Dabei kamen im VW Golf Variant diverse Maschinen wie Handkreissägen, Motorsägen, Schleifmaschinen etc. zum Vorschein. Maschinen wie sie in Holzverarbeitungsbetrieben und auf Baustellen verwendet werden. Einzelne Maschinen waren noch mit Sägemehl behaftet.
Bezüglich deren Herkunft machte der Autofahrer widersprüchliche Angaben und verweigerte schlussendlich jegliche Auskunft. Da davon ausgegangen werden musste, dass es sich bei diesen Maschinen um Diebesgut handelt, wurde der 51-jährige Schweizer auf Verfügung des Bezirksamtes zwecks weiterer Abklärungen inhaftiert.
Am Mittwochmorgen, 05.30 Uhr, meldete ein Angestellter der Firma Hüsser Holzleim Bau AG in Bremgarten, dass er soeben festgestellt habe, dass im Laufe der Nacht in den Betrieb eingebrochen worden sei. Es zeigte sich, dass mehrere Holzbearbeitungsmaschinen im Gesamtwert von rund 12’000 Franken fehlten, nämlich genaue die Maschen, die der 51-jährige in seinem Auto mitführte.
Die Ermittlungen werden zeigen, ob der Inhaftierte diesen Einbruchdiebstahl alleine verübt hat und ob er sich noch für weitere Straftaten zu verantworten hat.



























