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Risiko gleich hoch wie letztes Jahr

AI/AR. Neue Vogelgrippefälle in Japan, Ungarn und in Grossbritannien läassen die Ängste wieder wach werden. Die Gefahr für das Appenzellerland ist unvermindert gross.

Auf einer Putenfarm nahe Holton in Suffolk, Grossbritannien, wurde Ende letzte Woche der H5N1-Virus, die auch für Menschen gefährliche Variante der Vogelgrippe, nachgewiesen. Rund 2’600 Tiere mussten getötet werde. Ein paar Tage zuvor tauchte das Virus bereits in Ungarn auf, 3’000 Gänse mussten entsorgt werden. Doch noch besteht kein Grund zur Panik, sagt Albert Fritsche, Kantonstierarzt beider Appenzell. Auch die Lage der beiden Kantone schätzt er momentan nicht kritisch ein: «Das Risiko ist gleich hoch wie letztes Jahr – also weder grösser noch kleiner als letzten Winter». In der Nähe von Gewässern wie dem Bodensee sei die Gefahr sicherlich grösser, meint Fritsche.

Ganz vom Virus wird aber auch das Appenzellerland nicht verschont bleiben: «Natürlich erwarte ich an Orten wo Wildvögel sind, dass auch der Virus wieder ausbricht», bestätigt Fritsche, eine Übertragungsgefahr auf Nutzvögel schätze er aber als sehr gering ein. Die im letzten Februar neu gegründete Gruppe der Seuchenpioniere des Zivilschutzes wäre aber bereit, sollte es trotzdem zu einem Ernstfall kommen. Die rund 30 Männer werden regelmässig geschult, geimpft und auf einen allfälligen Einsatz vorbereitet. Für dieses Jahr stehen zudem neue Rekrutierungen an und man möchte die Infrastruktur noch weiter verbessern – so dass man, egal wie klein das Risiko momentan auch sein mag, zu jedem Zeitpunkt optimal vorbereitet ist.


Weitere Artikel zu diesem Thema:
«Seuchengefahr auch im Appenzellerland», (21.12.2006)
«Droht wieder Vogelgrippe-Risiko?», (22.11.2006)

Appenzell InnerrhodenAppenzell Innerrhoden / 05.02.2007 - 17:16:00