Richtig kommunizieren in der Krise
Eine Krise tritt oft unerwartet auf und stellt an die Führungspersonen besonders hohe Anforderungen. Deshalb ist es wichtig, dass die Kommunikation schon vorab reflektiert und geübt wird.
Genau diese Möglichkeit bietet nun ein Krisenseminar. Aber auch der professionelle Umgang mit den Medien unter „Normalbedingungen“ ist für eine Unternehmung von zentraler Bedeutung.
Die Kommunikation gehört zu den wichtigsten Aufgaben von Führungskräften in der Wirtschaft, Politik und im Vereinsleben. Dank gekonnter Vorbereitung können gewisse Vorhaben massgeblich gesteuert und zum Erfolg geführt werden. Gerade in Krisensituationen ist oft die Kommunikation Matchentscheidend. Deshalb ist es wichtig, dass der Kommunikation schon vorab das nötige Augenmerk geschenkt wird und sich die Führungskräfte und Entscheidungsträger in diesem Bereich ausbilden und beüben.
Die beste Theorie ist im Ernstfall weitgehend nutzlos, wenn sie im Vorfeld nicht geübt und angewendet wurde. Das nötige Rüstzeug für die Krisenkommunikation und den Umgang mit den Medien können sich Interessierte in Seminaren aneignen. Der erfahrene Kommunikationsberater und –trainer Elmar Hürlimann sowie der ehemalige Printjournalist und heutige TV-Produzent Ralph Dietsche geben im Krisenseminar und im Presseseminar ihre jahrelange Erfahrung aus der Praxis weiter.
Unsicherheit beseitigen
Bei seiner täglichen Tätigkeit als stellvertretender Redaktionsleiter von Tele Ostschweiz muss Ralph Dietsche immer wieder feststellen, dass im Umgang mit den Medien oft Unsicherheiten und Ängste vorhanden sind. Genau diese Ängste sollen im Presseseminar abgebaut und den Teilnehmerinnen und Teilnehmern wichtige Tricks und Tipps mit auf den Weg gegeben werden.
„Es ist schon hilfreich wenn man weiss, wie die unterschiedlichen Medien funktionieren und was für Ansprüche die Zeitungen, Radio- und TV-Stationen haben“, weiss Dietsche. Am Seminar wird unter anderem aufgezeigt wie die mediale Präsenz des eigenen Betriebs gesteigert und wie die Pressearbeit situationsgerecht und effizient eingesetzt werden kann. Um langfristig erfolgreich zu sein muss die Unternehmenskommunikation strategisch betrieben werden und darf nicht nur so nebenbei erfolgen.
Zur Unternehmenskommunikation gehört bei weitem nicht nur der Umgang mit den Medien, sondern auch die interne Kommunikation. Ralph Dietsche weiter: „Nebst dem theoretischen Wissen ist üben das Wichtigste. Die Kursteilnehmer lernen live vor laufender Kamera und Mikrofon Interviews zu geben. Dadurch können die Berührungsängste abgebaut und Erfahrungen gesammelt werden.“
Selbsterfahrung grossgeschrieben
„Die Selbsterfahrung in konkreten Situationen wird beim Krisenseminar ganz grossgeschrieben“, versichert Elmar Hürlimann, der als ehemaliger „Rheintaler“-Chefredaktor sowie als Chefredaktor von Radio Liechtenstein sowohl in Print- als auch in elektronischen Medien jahrelange Erfahrungen vorweisen kann. Er weiss nicht nur wie Journalisten denken, sondern kennt als Kommunikationstrainer und –berater auch die Anliegen der Unternehmer bestens.
So betreut und berät er in Kommunikationsangelegenheiten noch heute Firmen und Organisationen im In- und Ausland. „Professionelle Kommunikation gehört zur Kernkompetenz der Vorgesetzten. So machen schlechte Chefs nicht nur den Angestellten das Leben schwer, sondern sind gemäss einer aktuellen Studie gar ein Gesundheitsrisiko“, erklärt Hürlimann. Er weiss, dass es auf die gekonnte Kommunikation zur richtigen Zeit, am richtigen Ort und mit der richtigen Zielgruppe ankommt. Nicht nur der Umgang mit den Medien, sondern auch mit dem eigenen Personal will daher gründlich reflektiert sein.
Seminare im Frühjahr
Im Krisenkommunikations-Intensivseminar vom 6. und 7. März sowie am Powerseminar vom 6. und 13. Juni können Führungskräfte anhand von konkreten Fallbeispielen und realitätsnahem Training eine enge Verknüpfung von Theorie und Praxis erleben. Weitere Informationen können im Internet unter www.krisenseminar.ch eingesehen werden. Beim Presseseminar können sich Interessiert an den einzelnen Workshops ihr Rüstzeug aneignen.
Diese finden an folgenden Daten statt: Mediennutzen am 26. März, Medieninstrumente am 18. April, Medienwirkung am 30. April und Medien-Interview am 9. Mai. Zudem wird am 19. und 20. Juni ein zweitägiges Intensivseminar angeboten. Weitere Informationen können unter www.presseseminar.ch abgerufen werden.
Da die Seminarleiter möglichst intensiv auf die Bedürfnisse und Wünsche der Kursteilnehmer eingehen, steht der Kursort noch nicht fest. Je nach Eingang der Anmeldungen wird dieser festgelegt. Klar ist jedoch, dass die Seminare in der Ostschweiz stattfinden werden.
Weitere Infos: www.krisenseminar.ch und www.presseseminar.ch.



























