Rettungsaktion am Fusse des Uetlibergs
Zürich. Zwei junge Männer, die beim Aufstieg auf den Uetliberg buchstäblich im Schnee stecken geblieben waren, mussten aus ihrer ungemütlichen Lage befreit werden.
Die beiden Männer aus dem Kanton Zürich waren am Samstag kurz nach 18 Uhr vom Kolbenhof her zu Fuss auf einem Waldweg unterwegs in Richtung Uto Kulm. Ihr eingeschlagener Weg entpuppte sich jedoch als sehr steil und es begann langsam aber sicher einzudunkeln.
Zudem mussten sich die Studenten durch den an dieser Örtlichkeit zirka 20 cm hohen Schnee kämpfen. Da sie auch noch ohne Kartenmaterial und Lichtquellen unterwegs waren, verloren sie nach und nach die Orientierung.
Kurz nach 19.15 Uhr mussten sie ihr Vorhaben beenden und alarmierten mit ihrem Mobiltelefon die Einsatzzentrale der Stadtpolizei. Sofort wurden zwei Patrouillen in Richtung Uetliberg geschickt, um nach den beiden Personen zu suchen.
Eine Patrouille begab sich direkt zum Uto Kulm und versuchte von dort aus, den Standort der Vermissten auszumachen. Zwei Polizisten begaben sich mit ihren Diensthunden via Fussweg in Richtung Uto Kulm. Sie versuchten in der Folge mit lautstarkem Rufen die beiden «Gestrandeten» auf sich aufmerksam zu machen.
Nach einiger Zeit wurden Sie dann gehört und erhielten entsprechende Antwort. Sofort setzten der Diensthundeführer und seine Kollegin die Hunde zur genauen Eruierung des Standortes der beiden Männer ein.
Bereits nach kurzer Zeit kehrten die Vierbeiner zurück und signalisierten, dass sie fündig geworden sind. Zusammen mit ihren Hunden stiessen die Polizisten dann rund 300 Meter unterhalb des Uto Kulms auf die beiden sichtlich erschöpften 21- und 24-jährigen Männer.
Unter tatkräftiger Mithilfe der Schäferhunde wurden die beiden zum Uto Kulm geführt, wo sie von den anderen Polizisten empfangen und betreut wurden.



























