Rettung Basel-Stadt zelebrierte Mutationsfeier
Basel/BS. Donnerstag, 10. Dezember 2015. Die Rettung Basel-Stadt hat im Rahmen ihrer traditionellen Mutationsfeier am Donnerstag über hundert Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter befördert, geehrt oder verabschiedet. Das zu Ende gehende Jahr stand ganz im Zeichen des 10-jährigen Jubiläums.
Auf Anfang 2005 wurden die Elemente der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr im Kanton Basel-Stadt organisatorisch zusammengeführt. Die Rettung Basel-Stadt als Dachorganisation von Feuerwehr, Sanität, Zivilschutz und Militär bildet seitdem einen Bereich des heutigen Justiz- und Sicherheitsdepartements.
Der Bereichsleitung sind zusätzlich die beiden Stabsressorts Einsatzkoordination und Führungsunterstützung angegliedert. Die Zusammenführung hat sich über die Jahre bestätigt und hat diverse Vorteile und Chancen mit sich gebracht.
Der Vorsteher des Justiz- und Sicherheitsdepartements, Regierungsrat Baschi Dürr, dankte in seiner Ansprache den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für ihren unermüdlichen Einsatz zum Wohle der Bevölkerung des Kantons.
Oberst Dominik Walliser, Kommandant der Rettung Basel-Stadt, blickte zuerst auf das zu Ende gehende Jahr zurück.
Ein besonderes Augenmerk legte er auf die Einsätze der Sanität: Diese rückte rund 18'100 mal aus, das entspricht einer Zunahme von 4,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Während diesen Einsätzen legten die Rettungssanitäterinnen und Rettungssanitäter mit ihren Fahrzeugen rund 221'000 Kilometer zurück.
Im gleichen Zeitraum leisteten die Feuerwehren mit 5‘222 rund 300 Einsätze mehr als in der gleichen Vorjahresperiode. Diese lassen sich in etwa zu 40% auf die Berufsfeuerwehr Basel und zu 60% auf die Betriebsfeuerwehren sowie die Milizfeuerwehr aufschlüsseln.
Gesamthaft hat die Rettung Basel-Stadt somit im zu Ende gehenden Jahr bereits rund 20‘300 Einsätze geleistet, das heisst durchschnittlich alle 23 Minuten einen. Die rund 1700 aktiven Zivilschützer leisteten im zu Ende gehenden Jahr rund 4400 Diensttage in verschiedenen Kursen.
Der Feier im Keller des Holsteinerhofes gab die Feuerwehrmusik den musikalischen Rahmen. Dem offiziellen Teil mit Ansprachen, Ehrungen, Beförderungen und Verabschiedungen folgte ein kleiner Umtrunk für die zahlreichen Gäste.



























