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Rekordüberschuss bei konstantem Steuerfuss

TG. Bei einem Ertrag von 5.37 Mio. und einem Aufwand von 4.77 Mio. schliesst die Rechnung 2008 der Evangelischen Landeskirche mit einem Vorschlag von 600’000 Franken ab.

Zum Rekordüberschuss haben neben den Steuermehreinnahmen auch Einsparungen bei den Ausgaben geführt. Der Steuerertrag basiert seit 2001 unverändert auf dem Zentralsteuerfuss von 2.5 Prozent. Aus diesem Satz ergibt sich der Abgabebetrag, den die 67 lokalen Kirchgemeinden der Landeskirche entrichten. Im Jahr 2008 lag der Steuereingang 7 Prozent über den Budgeterwartungen. Stimmt die Synode am 29.

Juni 2009 dem Antrag des Kirchenrates zu, wird der Überschuss für Einlagen in die Sonderrechnung für Ausgleichs-/Baubeiträge an Kirchgemeinden, für den Zielsummenbeitrag an die Flüchtlingshilfe des HEKS und zur Aufstockung der Kompetenzsumme des Kirchenrates eingesetzt. Zusätzlich schlägt der Kirchenrat Beiträge an die HEKS-Regionalstelle Ostschweiz in Amriswil und an den Protestantisch-kirchlichen Hilfsverein Thurgau für Diaspora-Arbeit vor.

Theologiekurs schreibt Erfolgsgeschichte
Wie der Evangelische Kirchenrat des Kantons Thurgau im soeben erschienenen Jahresbericht 2008 der Evangelischen Landeskirche berichtet, werden seit 25 Jahren erfolgreich Deutschschweizer Theologiekurse für Laien durchgeführt.

Auch im Thurgau ist der Kurs eine Erfolgsgeschichte. Der Theologiekurs dauert drei Jahre und umfasst insgesamt 15 Module, wobei auch einzelne Kursjahre oder Module belegt werden können. Bei der Höchstzahl von 22 Teilnehmenden war die Auslastung der vier im Berichtsjahr durchgeführten Module Islam, Neues Testament, Jesus Christus und Kirche mit 18 bis 21 Kursbesuchenden konstant gut. Der Anteil der angehenden Katechetinnen hat sich auf gut ein Drittel erhöht. Dies ist darauf zurückzuführen, dass für die Erlangung des Katechetikdiploms neu der komplette Dreijahreskurs vorausgesetzt wird, der Besuch eines einzelnen Kursjahres genügt nicht mehr.

ThurgauThurgau / 02.06.2009 - 16:02:30