Rekordmenge von Elfenbein sichergestellt
Zürich/ZH. Dienstag, 4. August 2015. Am Montag, 6. Juli 2015, haben Mitarbeitende der Zollstelle Zürich-Flughafen bei einer Kontrolle im Reiseverkehr rund 262 Kilogramm Elfenbein sichergestellt. Dieses untersteht dem Washingtoner Artenschutzabkommen CITES und ist zur Einfuhr in die Schweiz verboten. Es war in acht Koffern verteilt. Drei chinesische Staatsangehörige hatten das Gepäck in Dar es Salaam (Tansania) via Zürich mit Ziel Peking (Volksrepublik China) aufgegeben.
Das Elfenbein war während der Sicherheitskontrolle im Flughafen Zürich durch die Kantonspolizei Zürich entdeckt worden. Die Elefantenstosszähne waren zersägt, so dass sie in den Koffern transportiert werden konnten. Zusätzlich wurden in diesen auch noch 1 Kilogramm Fangzähne und Krallen von Löwen gefunden.
Das Elfenbein dürfte auf dem Schwarzmarkt einen Wert von rund 400 000 Franken haben.
Die Koffer wurden durch den Schweizer Zoll beschlagnahmt. Weitere Ermittlungen werden durch das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) durchgeführt.
Aufgrund der Widerhandlungen gegen Zoll- und Artenschutzbestimmungen müssen die drei Täter mit hohen Bussen rechnen.
Die Schweiz hat das Übereinkommen über den internationalen Handel mit gefährdeten Arten frei lebender Tiere und Pflanzen (CITES oder auch Washingtoner Artenschutzabkommen) unterzeichnet. Dieses strebt den Schutz frei lebender Tiere und Pflanzen als unersetzlichen Bestandteil des natürlichen Systems der Erde an und soll durch internationale Zusammenarbeit sicherstellen, dass gefährdete oder von der Ausrottung bedrohte Tier- und Pflanzenarten durch den internationalen Handel nicht übermässig ausgebeutet werden.
In Zusammenarbeit mit dem BLV leistet der Schweizer Zoll einen wichtigen Beitrag zum Schutz von bedrohten Tier- und Pflanzenarten.



























