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Rekord-Aufgriff von Kokain: 144 Kilogramm

Zürich/Schlieren. Die Kantonspolizei hat in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft eine zehnköpfige Drogenhändlerbande verhaftet, 144 Kilogramm Kokain und zirka 200'000 Franken sichergestellt.

Seit August 2006 ermittelte die Kantonspolizei Zürich gegen die organisierte Drogenhändlerbande. Anfang Dezember 2006 konnten eine 34-jährige Drogenkurierin und am 6. Februar 2006 in Schlieren die damals 26-jährige Haupttäterin sowie ein 34-jähriger Kurier mit zwei Kilogramm Kokain verhaftet werden. Anschliessend wurde die als Zwischenlager genutzte Wohnung durchsucht und der 38-jährige Mieter verhaftet. Während die Betäubungsmittelfahnder in einer Tasche 5 Kilogramm der Drogen sicherstellten, fand der Drogensuchhund Xenia von Chigga weitere 13 Kilogramm Kokain.

Die polizeilichen Ermittlungen führten tags darauf zu einer Wohnung in Zürich. Dort verhafteten die Fahnder zwei Männer im Alter von 33 und 39 Jahren. Bei der Durchsuchung der Wohnung erschnupperte der gleiche Drogensuchhund Konservendosen mit Kokain. Zudem lagerten in der Garage kartonweise Konservendosen. Insgesamt beschlagnahmten die Drogenfahnder 311 Büchsen mit 124 Kilogramm Kokain.

Nebst der Rekordmenge an Drogen wurden in der Wohnung über 101’000 Franken und im Logis der 26-Jährigen weitere 95’000 Franken sichergestellt.

In gleicher Sache verhafteten Beamte im Flughafen von Santo Domingo eine in Zürich wohnhafte 35-jährige Chilenin in Begleitung ihres 6-jährigen Sohnes. In ihrem Gepäck führte sie rund 900’000 Franken in die Dominikanische Republik ein, die höchstwahrscheinlich aus dem hiesigen Drogenhandel stammten.

Im Verlauf des Verfahrens wurden drei weitere Personen verhaftet, die Drogen bunkerten oder als Abnehmer in Erscheinung traten.

Die sichergestellten 144 Kilogramm Kokain waren hauptsächlich für den Grossraum Zürich bestimmt und hätten einen Ertrag von rund 12 Millionen Franken erzielt.

Bei den involvierten Personen handelt es sich um vier Frauen und sechs Männer im Alter zwischen 26 und 62 Jahren. Sie stammen aus der Dominikanischen Republik, Chile, Kuba, Spanien und der Schweiz.


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ZürichZürich / 05.12.2007 - 08:26:00