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Reka-Feriendorf mit Tag der offenen Tür

Urnäsch. Das Reka-Feriendorf steht kurz vor der Fertigstellung. Nun können die verschiedenen Wohnungstypen besichtigt werden.

Nach einer Bauzeit von 18 Monaten kann die Schweizer Reisekasse Reka die 50 fertig gestellten Wohnungen im Feriendorf Urnäsch auf Anfang 2008 übernehmen. Bis zur Eröffnung am 15. März 2008 werden die Wohnungen möbliert und so eingerichtet, dass sich die Gäste in Urnäsch wohlfühlen. Bis Mitte Februar werden auch die Infrastrukturbauten mit Gemeinschaftssaal, Kinderbetreuung, Hallenbad und Kleintierstall noch ganz fertig gebaut und ebenfalls an die Reka übergeben.

Regionale Solidarität und ein lanjähriger Mietvertrag
Möglich wurde das Projekt dank der grossartigen Solidarität von über 800 Aktionären sowie Beiträgen und Spenden von Stiftungen, öffentlichen Gemeinwesen und Einzelpersonen. Rund elf Millionen Franken Eigenkapital mussten vor Baubeginn beschafft werden.

Eine wichtige Grundlage für die Realisation des Feriendorfes war der Mietvertrag mit der Schweizer Reisekasse Reka, welche die gesamte Anlage für die nächsten 25 Jahre, also bis ins Jahr 2033, mietet. Der Betrieb des Feriendorfes und die Vermietung der einzelnen Wohnungen an die Gäste ist Aufgabe der Reka. Unter der Leitung von Baupräsident Walter Nef, Urnäsch, arbeiteten Kantonsbaumeister Otto Hugentobler und Geschäftsführer Stefan Frischknecht intensiv mit den Architekten (Büros Gnaiger sowie Dietrich/Untertrifaller, Bregenz) und der örtlichen Bauleitung (Büro Ammann und Partner, Stein) zusammen. Die Mieteranliegen wurden durch Reka-Vertreter von Anfang an eingebracht und berücksichtigt. Die Reka führt erfolgreich elf Feriendörfer, verteilt über die ganze Schweiz, und das zum Teil schon seit über 50 Jahren.

Themenschwerpunkt Landwirtschaft – Nachhaltigkeit
Neben dem Kleintierstall, der ins Feriendorf integriert ist und der garantiert, dass vor allem die kleinen Gäste, unkomplizierten Kontakt zu Tieren bekommen, wird auch ein Landwirtschaftsprogramm angeboten, das Besuche auf Bauernhöfen ermöglicht und wichtige Einblicke ins ländliche Leben vermittelt. Zur Nachhaltigkeit gehört auch die konsequente Ausrichtung der Bauten auf den Minergie-Standard, das heisst. dass die Wohnungen hohe Wohnqualität mit einem geringen Energieverbrauch bieten werden. Zertifiziert sind die Bauten auch nach Minergie-Eco. Dieses Label bescheinigt, dass ein hoher Anteil an natürlichen, naturbelassenen Materialien verwendet wird.

Regionale Verbundenheit – ganzheitlicher Ansatz
Ziel des Projektes war von allem Anfang an die Förderung der regionalen Wirtschaft, und das auch bereits während der Bauphase. Rund zwei Drittel aller Arbeiten konnte im Appenzellerland vergeben werden. Für das Feriendorf wurde zum überwiegenden Teil Holz aus den Urnäscher Wäldern verwendet und durch den Anschluss an die Fernwärme werden die Gäste in Häusern wohnen, die in Urnäsch «gewachsen» sind und von der Wärme aus unseren Wäldern beheizt werden.

Tag der offenen Tür
Bevor die Bauten an die Reka übergeben werden, möchte der Verwaltungsrat der Feriendorf Urnäsch AG den über 800 Aktionärinnen und Aktionären sowie der inte-ressierten Bevölkerung die Möglichkeit geben, das praktisch fertige Bauwerk zu besichtigen. Am Samstag, 29. Dezember, 11 Uhr bis 17 Uhr, stehen Muster-wohnungen der vier verschiedenen Wohnungsgrössen sowie die Infrastrukturbauten offen. Der Verwaltungsrat freut sich auf ein reges Interesse.

Aussichten
Seit Ende August kann das Urnäscher Feriendorf online unter www.reka.ch gebucht werden. Nach der Inbetriebnahme im März 2008 rechnet die Reka jährlich mit 50’000 Logiernächten. Bei einer durchschnittlichen Aufenthaltsdauer von einer Woche kommen also künftig rund 7’000 Gäste, um ihre Ferien in unserer Region zu verbringen.

Appenzell AusserrhodenAppenzell Ausserrhoden / 19.12.2007 - 10:59:00