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Reisebericht der Jugi Wilen

Wilen. Am Sonntag 31. August versammelten sich 53 Kinder und 8 Leiter beim Casa Grande.

Folgender Reisebericht aus Sicht der Jugi Wilen:

Wir verabschiedeten uns von den Eltern und nahmen den Weg Richtung Bahnhof unter die Füße. Bei schönstem Wetter lief es sich besonders gut und so waren wir ruck zuck in Wil um den Zug nach Nesslau zu besteigen. In einem neuen, fast panoramaähnlichen Zug glitten wir regelrecht auf Schienen dahin, und genossen die schöne Morgenstimmung. Natürlich waren wir nicht alleine auf den Beinen und so gesellten sich weitere Wanderfreudige und Jugendriegen zu uns.

In Nesslau sattelten wir um auf das Postauto. Auch hier durften wir in einem modernen Doppelstöcker fahren und die oberen Plätze waren rasch besetzt. Ein chribeliges Gefühl kam dann doch hoch, als der Chauffeur das Horn drückte um sich um die Kurve anzukündigen.

In Alt St. Johann angekommen stiegen wir auf das Selamattsesselbähnli um. Kurz durchorganisiert musste jeweils 1 großes Kind mit drei kleinen im Vierersitz Platz nehmen.

So waren die Kleinen etwas unter Kontrolle und auch wir Leiter (natürlich ebenfalls mit je 3 kleineren Kindern) konnten mit gutem Gefühl auf den Berg düsen.

Oben angekommen dufte sich jedes noch mal stärken. Nun machten wir uns auf den Klangweg. Was gab es da doch für interessante Sachen zu bestaunen. Kugeln die über ein Xylophon huschten, Unterlagsscheiben die durch Stäbe rutschten, Steine die mit Wasser erklangen, Schalen die mit Holzkugeln rauschten, etc, etc. Die Kinder konnten sich nicht genug satt sehen und probierten alles aus was das Zeug hielt.

Gegen Mittag kam dann doch der kleine Hunger (trotz großzügiger Zwischenverpflegungen) zum Vorschein. Wir marschierten nun zum Schwendisee bei einem wunderschönen Panorama und fanden dann dort eine herrliche Grillstelle wo wir dann unseren Bratwürsten, Vienerli’s und Servelas kräftig einheizen konnten.

Nach verdientem Schmaus und einer Pause wollten die Kinder nun natürlich noch ins kühle Nass springen. Am Steg versammelte sich eine tapfere Gruppe Mädchen und Knaben um sich tollkühn ins Wasser zu stürzen. Mann bzw. Kind musste sich schon einwenig überwinden, erstens war das Wasser nicht sehr warm und zweitens stand da doch so einen große Tafel auf der geschrieben stand, dass ca. 10 cm lange Blutegel im See heimisch waren. Nicht desto trotz schwammen die ganz Mutigen bis zum Floss und wurden auch entsprechend bestaunt und gelobt.

Nun ging es weiter auf dem Klangweg um unser letztes Ziel zu erreichen. Nach abwechslungsreicher Tour erreichten wir nach gut 2 Stunden Wildhaus und wurden von Andrea mit einem Glace belohnt.

Nach kurzem Spaziergang trafen wir an der Postautohaltestelle ein. Hier mussten wir uns in zwei Gruppen teilen. Die erste Gruppe durfte mit dem Extrabus fahren und wir genossen noch mal den Doppelstöcker. In Nesslau wartete bereits der Zug und wir hüpften geschwind hinein um die Sitzplätze so gut es ging zu sichern. Das zahlte sich auch aus, denn der Zug füllte und füllte und füllte sich.

In Wil angekommen marschierten wir wieder nach Hause und wurden von den Eltern gesund aber müde empfangen. Es war wirklich ein schöner Tag. Der Wettergott war uns wirklich gut gesinnt und zauberte einen schönen blauen Himmel, am Nachmittag versetzt mit ein paar Wolken. Wir Leiter hatten ebenfalls Freude an unseren Kids, waren sie doch wirklich sehr angenehm, zufrieden mit sich selbst und ohne großem Theater zu haben an diesem Tag.

ThurgauThurgau / 25.09.2008 - 15:18:00