Reihum herrscht grosse Zufriedenheit

Handball. Nach dem Länderspiel Schweiz - Färöer Inseln in Appenzell kann das lokale Organisationskomitee eine positive Schlussbilanz ziehen.

Im Nachgang zum Qualifikationsspiel für die Handball-Europameisterschaft 2010 zwischen der Schweiz und den Färöer Inseln vom 21. März in der Appenzeller Wührehalle hat das lokale OK dieser Tage Bilanz gezogen. Nachdem praktisch alle noch offenen Positionen abgehakt werden konnten, ergibt sich ein überaus erfreuliches Bild, so dass von einem vollauf gelungenen Anlass gesprochen werden darf.

Der vor ausverkauften Haus errungene 35:21-Sieg der Schweizer Nationalmannschaft gegen die Färinger findet sein Pendant auch auf organisatorischer Seite. So konnte, nicht zuletzt dank grosszügiger Sponsoren, die Rechnung mit einem kleinen Gewinn abgeschlossen werden. Mit grosser Genugtuung durfte das unter Hans Sollbergers Leitung stehende OK sodann zur Kenntnis nehmen, dass die beiden Mannschaften samt ihrem jeweiligen Umfeld vom Aufenthalt in Appenzell sehr angetan waren.

Vom färingischen Handball-Verband traf ein Schreiben ein, in dem sich der Präsident namens der ganzen Delegation sehr herzlich mit dem Hinweis bedankte, der Aufenthalt in Appenzell sei «the best trip ever» gewesen, den die färingische Nationalmannschaft je gemacht habe – abgesehen vom Resultat des Spiels natürlich. Seitens des Schweizerischen Handball-Verbandes fielen die Reaktionen nicht minder enthusiastisch aus. Von «wirklich beeindruckend» bis «schlicht und einfach genial» reicht die Skala der Bewertungen für die Arbeit des OK und der zahlreichen Helferinnen und Helfer. Beim Bankett im Anschluss an das Länderspiel hatte dies auch Nati-Captain Ivan Ursic namens des Teams in gleichem Sinne zum Ausdruck gebracht.

Die Aussichten, dass wieder einmal ein Länderspiel nach Appenzell vergeben wird, sind aufgrund der gemachten Erfahrungen jedenfalls alles andere als unrealistisch. Und dank des Schweizer Fernsehens, das einige Sequenzen in der Sendung „Sport aktuell“ ausstrahlte, gelangte Appenzell als Nebeneffekt auch noch in den Genuss von Imagewerbung.

Appenzell Innerrhoden / 07.05.2009 - 08:23:53
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