Regierung genehmigt Vertrag zur Stärkung der Regionen
Die Regionalpolitik im Thurgau wird gefördert. Der Regierungsrat hat eine entsprechende Vereinbarung zwischen Bund und Kanton genehmigt. In den kommenden vier Jahren stehen damit 4 Millionen Franken für Entwicklungsprojekte zur Verfügung.
Die Neue Regionalpolitik (NRP) des Bundes ziele darauf ab, die Wettbewerbsfähigkeit einzelner Regionen zu stärken. Der Regierungsrat hat bereits im Juli 2007 das NRP-Umsetzungsprogramm 2008 bis 2011 beschlossen, das die Grundlage für die jetzige Vereinbarung bildet.
Bund und Kanton setzen sich konkrete Ziele in den Sparten Tourismus, Industrie- und Dienstleistungsbetrieb sowie Land- und Ernährungswirtschaft. So sollen etwa die Übernachtungszahlen bis 2011 um 5 Prozent steigen und die touristischen Angebote optimiert und vernetzt werden.
Industrie- und Dienstleistungsbetriebe sollen neue Netzwerke und Kompetenzzentren in zukunftsträchtigen Branchen bilden, um Arbeitsplätze zu schaffen. Im Bereich Land- und Ernährungswirtschaft ist geplant, neue Thurgauer Produkte zu entwickeln und zu vermarkten.
Insgesamt stehen dafür 4 Millionen Franken zur Verfügung, je hälftig vom Bund und vom Kanton. Der Vertrag gilt als erfüllt, wenn die beschriebenen Ziele am Ende der Vertragsdauer vollständig erreicht sind. Sonst hat der Kanton nur Anspruch auf Bundesbeiträge, die proportional zur erreichten Leistung berechnet



























