Referendumskomitee gegen HarmoS-Konkordat gegründet
Frauenfeld. Im Thurgau hat sich ein Referendumskomitee gegründet gegen den Beitritt zur interkantonalen Vereinbarung über die Harmonisierung der obligatorischen Schule (HarmoS).
Der Grosse Rat hatte den Beitritt im Dezember 2007 einstimmig beschlossen.
Das Komitee sei gegen die obligatorische Einschulung mit vier Jahren, die faktische Abschaffung des Kindergartens und gegen das Schulharmonisierungsprojekt HarmoS, wie das Komitee am Montag mitteilte. Ab sofort werden Unterschriften gesammelt.
Mit HarmoS sollen die Grundvoraussetzungen der obligatorischen Schule in der Schweiz vereinheitlicht werden. Dazu gehören unter anderem der obligatorische Kindergartenbesuch ab dem 4. Lebensjahr und die Bereitstellung von Tagesstrukturen. Vorgesehen sind verbindliche Standards, aber es gibt sprachregionale Lehrpläne.
Im Februar hat im Kanton Luzern das SVP-nahe Komitee «HarmoS ist nicht harmlos» bereits ein Referendum gegen die Vereinbarung eingereicht.



























