Rauchverbot nimmt nächste Hürde
Frauenfeld. Die vorberatende Kommission hat die Thurgauer Volksinitiativee "Schutz vor Passivrauchen" geprüft und empfiehlt mit 11:1 Stimmen deren Annahme.
Ein Gegenvorschlag ist nicht vorgesehen. Die Volksinitiative verlangt ein Rauchverbot in öffentlich zugänglichen, geschlossenen Räumen, wie die Kommission am Samstag mitteilte. Dazu gehören Gebäude der öffentlichen Verwaltung, Spitäler, Heime, Bildungs-, Kultur- und Sportstätten sowie alle Bereich der Gastronomie.
In der öffentlichen Verwaltung gilt bislang im Thurgau, ausser in Schulgebäuden, kein absolutes Rauchverbot am Arbeitplatz. In der Gastronomie soll nach dem Willen der Initiative das Rauchen nur in abgetrennten, unbedienten und entsprechend gekennzeichneten Räumen erlaubt sein.
Ende 2006 hatte der Grosse Rat mit knapper Mehrheit ein Rauchverbot in Restaurants abgelehnt. Nun muss sich das Parlament erneut mit dem Rauchverbot befassen-



























