Raubversuch mit Messer
Olten/SO. Am Mittwoch, kurz vor 10.30 Uhr, betrat ein Mann die Martinsapotheke an der Aarauerstrasse in Olten. Nach dem Ansprechen durch eine Angestellte, verlangte der Unbekannte, den Chef zu sprechen.
Als dieser hinter dem Ladentisch erschien, bedrohte der vermeintliche Kunde den Chef mit einem machetenartigen, ca. 40 cm langen Messer und verlangte Geld. Dem Angesprochenen gelang es unter einem Vorwand das Geschäft zu verlassen und die Polizei zu alarmieren.
Der Angreifer flüchtete in der Folge ohne Beute Richtung Aareseite. Trotz intensiver Nahfahndung durch mehrere Polizeipatrouillen gelang es bislang nicht, den Mann anzuhalten.
Der Unbekannte wird wie folgt beschrieben:
· ca. 45-jährig, ca. 180 cm gross, von mittlerer Statur, rundes, ovales Gesicht. Er trug zur fraglichen Zeit dunkle, mittellange Haare, war unrasiert und hatte einen schwarzen, cowboyartigen Hut mit schwarzer grössere Sonnenbrille an. Dazu war er mit einer schwarzen Jacke und vermutlich mehrfarbigen Strickhandschuhen mit Ledereinsätzen bekleidet. Er sprach hiesigen Mundart-Dialekt.
Personen, denen die beschriebene Person irgendwo aufgefallen ist, werden gebeten, sich mit der Kantonspolizei Solothurn in Olten, Telefon 062 311 80 80, in Verbindung zu setzen.
Olten: Frau angegriffen
Am Mittwoch um 22.40 Uhr begab sich eine Frau vom Hauptbahnhof Olten kommend zu Fuss in Richtung Kantonsspital. Beim Passieren der Parkanlage unterhalb des alten Spitals wurde sie offenbar von einem Unbekannten verfolgt. Unbemerkt packte sie der Mann rücklings und zog sie Frau unter Androhung eines Messers ins Unterholz.
Vorerst überrascht fing die Überfallene an, sich an zu wehren. Es gelang ihr, den Angreifer trotz zugefügten Schnittwunden in die Flucht zu schlagen. Das Opfer konnte sich in der Folge selber ins Spital begeben, wo es versogt wurde.
Aufgrund des erhobenen Signalements konnte eine Patrouille von Kantons- und Stadtpolizei den Flüchtenden an der Hübelistrasse in Olten anhalten und befragen. Weitere Abklärungen und Spurensicherungen erhärteten inzwischen den Verdacht, dass der Aufgegriffene mit der erwähnten Tat in Zusammenhang stehen dürfte. Weitere Ermittlungen werden derzeit getätigt.
Solothurn: Auseinandersetzung fordert Verletzten
Am Mittwoch um 22.40 Uhr meldete ein Zeuge der Kantonspolizei Solothurn, dass am Stalden in Solothurn eine Messerstecherei im Gange sei. Sofort wurden mehrere Patrouillen von Kantons- und Stadtpolizei an die besagte Örtlichkeit geschickt. Sie trafen vor Ort gegen zwanzig Personen an, welche sich im Gebiet Stalden aufhielten. Direkt vor einem Restaurant konnten sie einen stark blutenden Mann auffinden, welcher sich, wie sich später herausstellte, eine Kopfverletzung zugezogen hatte.
Nach einer ersten kurzen Befragung mit Signalementserhebung sowie medizinischer Versorgung wurde unvermittelt die Fahndung nach vorerst zwei Unbekannten aufgenommen. Auf der Kreuzackerbrücke konnten anschliessend zwei Männer angehalten werden, auf welche das Signalement zutraf. Sie gaben anlässlich weiterer Abklärungen zu, an der erwähnten vorangegangenen Auseinandersetzung beteiligt gewesen zu sein.
Weitere Abklärungen werden derzeit getätigt. Vor allem bezüglich des genauen Ablaufs und der Frage, ob allenfalls auch Messer eingesetzt wurden, finden detaillierte Befragungen statt.



























