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Raubüberfälle auf TKB Erlen geklärt

Frauenfeld/TG. Die Kantonspolizei Thurgau hat die beiden Raubüberfälle auf die Thurgauer Kantonalbank in Erlen vom Dezember 2001 und Juli 2010 geklärt. Beim Raubüberfall am 27. Juli 2010 betrat der Täter um 17.00 Uhr die Bankfiliale, bedrohte einen Angestellten, fesselte ihn und flüchtete mit Bargeld. Der Angestellte blieb unverletzt. Die sofort eingeleitete Fahndung der Kantonspolizei Thurgau verlief vorerst ergebnislos.

Als Reaktion auf die öffentliche Fahndung mit Bild des Täters und durch die mediale Berichterstattung gingen diverse Hinweise aus der Bevölkerung ein. Diese führten zusammen mit den polizeilichen Abklärungen und Ermittlungen zur Identifikation des mutmasslichen Täters. Der Beschuldigte war nach der Tat ins Ausland geflüchtet. Am 8. August 2010 wurde er auf Grund eines internationalen Haftbefehls in der Slowakei festgenommen, im Dezember 2010 an die Schweiz ausgeliefert und im Thurgau in Untersuchungshaft versetzt. Der Beschuldigte ist geständig. Es handelt es sich um einen 33-jährigen türkischen Staatsangehörigen, der vor dem Überfall im Kanton St. Gallen gelebt hatte. Nach dem Überfall flüchtete er zuerst mit einem Velo und stieg danach in ein bereitgestelltes Auto um.

Die Thurgauer Kantonalbank in Erlen war bereits am 29. Dezember 2001 Schauplatz eines Raubüberfalls. Damals hatte ein unbekannter Mann mehrere Angestellte beim Erscheinen am Arbeitsplatz mit einem Messer bedroht und einen grösseren Geldbetrag erbeutet. Er liess die Angestellten gefesselt in der Bank zurück und flüchtete unerkannt. Es wurde niemand verletzt. An den jeweiligen Tatorten sicherte die Kantonspolizei Thurgau DNA-Spurenmaterial, welches sich im Zuge der Ermittlungen als übereinstimmend erwies. Der Beschuldigte ist auch in diesem Fall geständig, den Raubüberfall vor fast zehn Jahren verübt zu haben. Der Mann befindet sich weiter in Untersuchungshaft. Die Staatsanwaltschaft Frauenfeld führt eine Strafuntersuchung.
 

ThurgauThurgau / 19.01.2011 - 11:33:33