Raserunfall forderte Schwerverletzte
Liestal/BL. Im Verzweigungsgebiet Rosenstrasse/Militärstrasse in Liestal ereignete sich am Samstag Abend, 9. Juli 2011, gegen 18.20 Uhr, ein schwerer Verkehrsunfall. Dabei wurden insgesamt vier Personen zum Teil schwer verletzt. Verursacher war ein Raser. Dieser befindet sich in Haft.
Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Polizei Basel-Landschaft war ein 23-jähriger, in Deutschland wohnhafter Ungare mit einem zuvor einem Kollegen entwendeten Personenwagen mit deutschen Kontrollschildern mit teilweise massiv übersetzter Geschwindigkeit durch verschiedene Gebiete Liestals gefahren. Zuletzt fuhr er durch die Kasernenstrasse in Richtung Stadt Liestal. Beim Sportplatz Gitterli bog er nach rechts in die Militärstrasse ab und geriet dort in der Folge wegen übersetzter Geschwindigkeit und seinem alkoholisiertem Zustand (1,18 Promille) zunächst aufs linksseitige Trottoir.
Im Bereich der Verzweigung Militärstrasse/Rosenstrasse rammte der Verursacher seitlich einen anderen Personenwagen, welcher in der Rosenstrasse von der H2 kommend in Richtung Liestal-Zentrum unterwegs war. Dieses Auto, besetzt mit zwei Personen, wurde durch die heftige Kollision angehoben und kippte auf die rechte Seite gegen ein drittes Fahrzeug. Die Insassen (die 80-jährige Lenkerin sowie ihr 86-jähriger Beifahrer, beides Schweizer) wurden schwer verletzt. Die Lenkerin musste durch die Sanität Liestal ins Spital eingeliefert werden.
Der Beifahrer musste mit einem Helikopter der Schweizerischen Rettungsflugwacht (Rega) ins Spital geflogen werden.



























