
Raser ermittelt
Erlen/TG. Montag, 3. November 2014. Die Kantonspolizei Thurgau hat am Sonntag in Erlen zwei Autofahrer aus dem Verkehr gezogen, die rund doppelt so schnell als erlaubt unterwegs waren.
Die beiden Mazedonier passierten kurz vor 13 Uhr unmittelbar hintereinander das Radarmessgerät der Kantonspolizei Thurgau auf der Höhe des Schulhauses in Richtung Riedt.
Der 20-jährige Lenker des einen Autos wurde im Innerortsbereich mit einer Geschwindigkeit von 113 Stundenkilometern gemessen. Nach Abzug der Sicherheitsmarge überschritt er die erlaubte Höchstgeschwindigkeit um 57 Stundenkilometer, was einem Raserdelikt entspricht.
Die Geschwindigkeit des anderen, 31-jährigen Lenkers betrug 104 Stundenkilometer, was nach Abzug der Sicherheitsmarge eine Übertretung von 48 Stundenkilometern ergibt.
Im Auftrag der Staatsanwaltschaft Bischofszell wurde das Auto des 20-Jährigen sichergestellt. Zusätzlich wurden der Führerausweis auf Probe respektive der Führerausweis der beiden Lenker eingezogen.
Die Geschwindigkeitsmessung der Kantonspolizei Thurgau dauerte beim Schulhaus rund zweieinhalb Stunden. In dieser Zeit wurden knapp 200 Lenkerinnen und Lenker mit teils massiv überhöhten Geschwindigkeiten erfasst. Das entspricht einer Quote von über 20 Prozent aller Fahrzeuge.