Rammbock-Einbrüche geklärt
Kreuzlingen. Die Kantonspolizei Thurgau hat die Bijouterieeinbrüche im Jahr 2007 an der Hauptstrasse geklärt. Mehrere Personen befinden sich in Haft.
Aufwändige Ermittlungen und Abklärungen über mehrere Monate, unter anderem in Deutschland, Frankreich, Italien, Rumänien und Österreich, ergaben, dass die beiden Rammbockeinbrüche von mehreren Personen einer international operierenden Tätergruppierung verübt wurden. Begangen wurden die Straftaten jeweils in wechselnder Zusammensetzung.
Auf Grund eines internationalen Haftbefehls konnten im Dezember 2007 in Deutschland zwei mutmassliche Täter dieser Gruppierung verhaftet werden. Sie wurden an die Schweiz ausgeliefert und befinden sich im Kanton Thurgau in Untersuchungshaft. Es handelt sich um zwei rumänische Staatsangehörige im Alter von 26 und 27 Jahren. Sie sind geständig an den Einbrüchen in die Bijouterien beteiligt gewesen zu sein.
Weitere Mittäter befinden sich derzeit in Italien in Haft. Nach mehreren bekannten Personen der Gruppierung wird noch gefahndet. Sie sind international zur Verhaftung ausgeschrieben.
Im Beisein der Kantonspolizei Thurgau wurden in Rumänien mehrere Hausdurchsuchungen durchgeführt und zahlreiches Deliktsgut wie Fotoapparate, Handys und Laptops sichergestellt. Es stammt grösstenteils aus Einbruchserien in Österreich und Italien. Das Deliktsgut aus den Bijouterieeinbrüchen im Thurgau konnte noch nicht sichergestellt werden.
Das Bezirksamt Kreuzlingen führt eine Strafuntersuchung. Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen.
In Kreuzlingen rammten die Täter im Juli und im Dezember 2007 jeweils mit einem gestohlenen Lieferwagen die Schaufenster der beiden Bijouterien an der Hauptstrasse. Danach drangen sie in die Objekte ein und erbeuteten Uhren und Schmuck im Wert von insgesamt mehreren Hunderttausend Franken. In beiden Fällen richteten sie grossen Sachschaden an.



























