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Raiffeisen-Fusion: Neuer Anlauf

Brülisau/Gonten/AI. Der Vorstand der Raiffeisenbank Gonten-Brülisau plädiert erneut für einen Zusammenschluss mit der Raiffeisenbank Appenzell.

Die Raiffeisenbank Gonten-Brülisau hat ein schwieriges Jahr hinter sich und konnte nur nach Auflösung von Rückstellungen ein knapp positives Ergebnis ausweisen. Nun will der Verwaltungsrat nach intensiven Abklärungen erneut den Zusammenschluss mit der Raiffeisenbank Appenzell beliebt machen. Eine erste Informationsveranstaltung fand am Freitag Abend in Gonten statt. Eine zweite ist am Montag in Brülisau anberaumt.
Die Fusion der beiden Banken war von langer Hand vorbereitet worden und scheiterte am Nein der Generalversammlung von Gonten am 27. März 2009. Daraus resultierte eine heikle Situation für beide Seiten: Man hatte einen gemeinsamen Bankleiter bereits vorgestellt und eingearbeitet, und der Präsident der Raiffeisenbank Gonten-Brülisau hatte definitiv seinen Rücktritt erklärt in der sicheren Hoffnung, dass sein Amt hinfällig geworden sei.
Eine ausserordentliche Generalversammlung wählte am 1. Mai Urs Goldener als neuen Präsidenten. Er ist es nun, der Bilanz zieht über ein schwierigeres Jahr, als es unbedingt hätte sein müssen. Rund 200 000 Franken Mehraufwand hätten aus der behelfsmässigen Neuordnung der Geschäftsstruktur resultiert, sagt er und führt eine Reihe von Gründen an.
Grossen Zeitaufwand  erforderte die Bearbeitung zweier Aufträge, welche die GV 2009 dem Verwaltungsrat erteilt hatte: 1. Erneute Abklärungen: selbständig bleiben oder zusammenschliessen? – 2. Stärken-/Schwächen-Analyse und Erarbeiten eines Strategieberichts unter Beachtung erkannter Risiken und Gefahren. Der Verwaltungsrat sei nach intensiven Diskussionen einstimmig zur Überzeugung gelangt, dass der im Vorjahr gescheiterte Zusammenschluss auf die GV vom 19. März 2010 erneut traktandiert werden müsse, sagt Goldener.

Appenzell InnerrhodenAppenzell Innerrhoden / 29.01.2010 - 23:12:42