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Quartier in der Seeburg

Kreuzlingen. Seit heute ist die Stadt Standort eines Teils des geistes- wissenschaftlichen Excellenz-Clusters der Universität Konstanz. Dessen Projekt «Kulturelle Grundlagen von Integration» ist teilweise in die «Seeburg» eingezogen.

Die Uni Konstanz ist eine jener Universitäten, die in Deutschland vom Bund im Rahmen der Eliteförderung ausgezeichnet wurde und zusätzliches Geld für Forschung erhält. Gefördert wird einer der wenigen geisteswissenschaftlichen Excellenz-Clusters.

Geforscht wird in Konstanz – und nun auch in Kreuzlingen – zum Thema «kulturelle Grundlagen von Integration». Das kulturwissenschaftliche Kolleg des Excellenz-Clusters zog in Konstanz in die Bischofsvilla ein. In Kreuzlingen logieren die Forschenden nun in der «Seeburg».

Diese ist ein im 19. Jahrhundert im Historismus wieder aufgebautes Schlösschen mit mittelalterlicher Vorgeschichte. Es steht direkt am Bodensee, unweit der Landesgrenze.

Glücksfall an der EU-Aussengrenze
Die Forscher konnten jene Räumlichkeiten beziehen, die frei wurden, als das Didaktische Zentrum des Kantons Thurgau auf den neuen Campus der Pädagogischen Hochschule umzog. Die Seeburg sei ein ausserordentlicher Glücksfall für den Cluster, sagte der Historiker Rudolf Schlögl, Sprecher des Exzellenz-Clusters.

Dass eine Staatsgrenze, die auch EU-Aussengrenze ist, die Einrichtung des Kollegstandortes auf Schweizer Boden nicht einfach gemacht habe, verschwieg Schlögl nicht. Gerade deshalb wolle man die Verbindungen zwischen Konstanz und Kreuzlingen weiterhin intensiv pflegen.

ThurgauThurgau / 23.01.2009 - 15:24:00