Putschisten: Rückzug in Raten
Herisau. Nach ihrer Absicht den FC St.Gallen zu übernehmen schlagen die Drahtzieher, darunter der Herisauer Thorsten Petersen, nun leisere Töne an.
Wie die beiden Drahtzieher des Putschversuchs des FC St.Gallen gegenüber dem «Tagblatt» berichten, sind sie mit dem was sie erreicht haben sehr zufrieden. Sie sehen mittlerweile von der Einberufung einer ausserordentlichen Generalversammlung der FC St.Gallen AG ab.
Torsten Petersen, und Jesse Fioranelli, bekunden gegenüber dem «Tagblatt», dass sie eine sachliche, aber kontroverse Diskussion ausgelöst hätten und damit die trügerische Ruhe, die im Dezember nach der Vorrunde herrschte, beendet hätten. Damals habe doch keiner mehr über den FC St. Gallen gesprochen, obwohl seine Situation besorgniserregend war. Sie hätten erreicht, dass Themen wie die Verantwortung für den schlechten Tabellenplatz und bekannte Missstände im Umfeld beim Club und bei den Anhängern gründlich diskutiert wurden. Es sei bekannt, dass es beim FC St.Gallen schwierig sei etwas zu bewegen, aber sie seien verantwortlich, dass nun die nötigen Schritte eingeleitet würden.
Die Interviewten meinen, sie würden sich in den nächsten Wochen und Monaten weiter engagieren. Und so lange es keinen Wechsel gebe, würden sie sich dafür einsetzen. Ihre Gruppe sei jederzeit bereit, den Club zu unterstützen.
Obwohl die Drahtzieher der Aktion das anders sehen, deutet vieles darauf hin, dass sich die Gruppe nun langsam aber sicher zurückzieht ohne wirklich etwas erreicht zu haben. Immerhin kann der FC St. Gallen nun die Operation Ligaerhalt in Ruhe in Angriff nehmen, so das «Tagblatt» zum Schluss.



























