Psychiatrische Dienste mit 1,74 Millionen Betriebsgewinn
Wil/SG. Die Kantonalen Psychiatrischen Dienste erzielten ein erfreuliches Jahresergebnis 2008.
Im Jahr 2008 lag die Auslastung aller ambulanten, halbstationären und stationären Abteilungen der Kantonalen Psychiatrischen Dienste – Sektor Nord (KPD-SN) auf unverändert hohem Niveau. Ökonomische Folge war ein erfreuliches Betriebsergebnis. So weist die Jahresrechnung vor ausserordentlichen Investitionen einen Betriebsgewinn von 1,74 Millionen Franken auf.
Ausserordentliche Investitionen
In den Jahren 2007/2008 bauten die KPD-SN vier Stockwerke des historischen Empa-Bürogebäudes an der Teufenerstrasse 26 in St. Gallen zu einem zeitgemässen Psychiatrischen Zentrum mit Ambulatorium, zwei Tageskliniken und einer 20-Betten-Station um. Das neue Zentrum nahm am 1. Juli 2008 seinen Betrieb auf. Die Kosten des Umbaus trugen die KPD-SN selbst. Ebenfalls aus eigenen Mitteln bestritten sie die Sanierung und patientenfreundliche Neugestaltung des Eingangsbereichs mit Empfang im medizinischen Klinik-Aufnahmegebäude Haus A01 sowie die räumliche Erweiterung und Sanierung einer gerontopsychiatrischen Klinik-Station im Haus A08 in Wil.
DieFinanzierung
Der erfreuliche Betriebsgewinn von 1,74 Millionen Franken reichte – wie vorgesehen – zur Deckung der vorgenannten (hohen) Investitionen von 4,251 Mio. Franken allein nicht aus. Diese finanzierten die KPD-SN wie folgt vollumfänglich aus eigenen Mitteln:
Ausserordentliche Investitionen 2008 4,251 Millionen Franken
Verwendung Betriebsgewinn 2008 1,651 Millionen Franken
Auflösung Globalkreditreserven 2,600 Millionen Franken
Netto-Gewinn 0,089 Millionen Franken
Damit weist die Betriebsrechnung 2008 nach den ausserordentlichen Investitionen noch einen Gewinn von 0,089 Mio. Franken auf, der nach den Bestimmungen des Globalkreditsystems hälftig dem Kanton und den KPD-SN zugute kommt.



























