Prüfung eines Spazierweges rund um die Ziegeleiweiher
Eschlikon/TG. Dem Gemeinderat wurde eine Idee für einen Rundweg um die Ziegeleiweiher eingereicht.
Der Antragsteller schlägt vor, einen Spazierweg zu prüfen, der ohne Hindernisse für Kinderwagen und Rollstühle begangen werden könnte.
Die Behörde hat beschlossen, vor einem Entscheid erste Abklärungen zu treffen. So soll unter anderem geprüft werden, ob durch Spaziergänger die Rückzugsgebiete der Tiere sowie die Biodiversität nachteilig beeinträchtigt werden und eine Realisierung grundsätzlich machbar wäre.
Briefliche Stimmabgaben
Die briefliche Stimmabgabe erfreut sich immer grösserer Beliebtheit. Der Anteil liegt bereits bei über 50 Prozent. Leider gibt es bei jeder Abstimmung, so auch am 17.05.2009, immer wieder briefliche Stimmabgaben die nicht korrekt erfolgen und vom Wahlbüro leider für ungültig erklärt werden müssen.
Das Wahlbüro bittet, folgende Voraussetzungen zu beachten:
• den ausgefüllten Stimmzettel in das beigelegte Couvert stecken
• die Erklärung auf der Rückseite des Stimmausweises unterschreiben
• den Stimmausweis mit dem Couvert im Stimmmaterial in das Abstimmungscouvert legen (Adresse der Gemeinde im Fenster)
• den Stimmrechtsausweis auf dem Vorbeiweg in den Briefkasten der Gemeindeverwaltung (auch im Gemeindehaus Wallenwil möglich) werfen oder portofrei der Post mitgeben
Bekämpfung Feuerbrand
Der Kanton hat die Strategie zur Feuerbrandbekämpfung angepasst. Neu wird unterschieden zwischen Gebieten mit intensivem Obstanbau und solchen, wo er eine weniger grosse Rolle spielt.
In der neuen Strategie wird der Thurgau in zwei Zonen eingeteilt. In der nördlichen Zone gilt die bisherige Strategie. Alle Niederstammkulturen und Kernobst-Hochstammbäume werden intensiv überwacht. Stark befallene Bäume müssen gerodet werden. Ziel in dieser Zone ist es, die Niederstammkulturen zu schützen. Muss ein Hochstammbaum gefällt werden, soll er durch eine robustere Sorte ersetzt werden.
In der zweiten Zone (u.a. in Eschlikon) macht der Kanton keine Vorschriften mehr.
Die Feuerbrandbekämpfung mit Rückschnitten befallener Äste oder Rodungen wird nur empfohlen. Auch die Überwachung soll nur noch grob erfolgen. In diesen Gebieten gibt es weniger Niederstammanlagen und auch der Feldobstbau spielt nicht dieselbe Rolle wie in Teilen der ersten Zone. In der zweiten Zone wird es allerdings möglich sein, einzelne Niederstammanlagen oder Feldobstgärten als Schutzobjekte anzumelden. Werden sie vom Kanton anerkannt, gelten in einem Umkreis von 500 Metern auch hier die rigorosen Bekämpfungsmassnahmen.
Rückblick auf die Gemeindeversammlung
Nur gerade 64 Stimmbürgerinnen und Stimmbürger fanden sich am Mittwoch vor einer Woche in der Mehrzweckhalle Bächelacker zur ordentlichen Rechnungsgemeinde 2008 ein. Ob das schöne Wetter oder die unspektakulären Geschäfte daran schuld waren kann ich nicht beurteilen. So wurde denn auch den beiden Einbürgerungsanträgen mit jeweils über 90 Prozent Ja-Stimmen zugestimmt. Ebenso wurden nach kurzer Diskussion die revidierte Beitrags- und Gebührenordnung für das Bau- und Erschliessungswesen sowie der Gebührenanhang dazu einstimmig gutgeheissen.
Beim Antrag des Gemeinderates, ein Grundstück für den seit längerem geplanten Entsorgungsfachmarkt nötigenfalls auch verkaufen zu können um diesen endlich zu realisieren, löste eine längere Grundsatzdiskussion aus. Ein Antrag, das ganze Geschäft nochmals an den Gemeinderat zur Überprüfung der Notwendigkeit einer solchen Anlage auf Eschliker Gemeindegebiet zurückzuweisen, wurde mit 39:20 Stimmen abgelehnt. Der Antrag des Gemeinderates, das Land zweckgebunden auch verkaufen zu dürfen, fand bei der Versammlung keine Unterstützung. Der Gegenantrag Kreier, der im Grunde genommen das Nein zum Gemeinderatsantrag darstellte, fand auch keine Unterstützung. Da der Abschluss eines Miet- oder Baurechtsvertrages aber im Kompetenzbereich des Gemeinderates liegt, wird dieser nun diese Varianten nochmals überprüfen. Ein Verkauf steht aber für das vorliegende Projekt nicht mehr zur Diskussion.
Die Jahresrechnung und der Antrag zur Verwendung des Ertragsüberschusses wurden nach kurzer Diskussion einstimmig angenommen. Beim letzten Traktandum orientierte Iris Mettler über den Erfolg der Gemeinde beim Anlass „Schweiz bewegt“ und dankte allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für ihren Einsatz. Nach einer kurzen Information über den möglichen Aufbau eines Glasfasernetzes in Eschlikon, wurden noch drei Mitglieder aus Kommissionen verabschiedet. Der Dank für die wertvolle Mitarbeit ging an Marco Mottini (Technische Werke), Mario Weber (Fürsorgebehörde) und Wolfgang Bosshart (Jugendkommission).



























