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Proporz: Junge machen mobil

AR. Die Junge SVP fordert energisch die Einführung des Proporz bei Wahlen. Ihr Argument: Nur so hätten junge Kandidaten eine Chance zum Einzug in ein Parlament.

Aktuell macht die Junge SVP Ausserrhoden Stimmung mit einer Stellungnahme an die Medien. Man sei «ebenfalls mal der Illusion erlegen, dass es möglich ist, auch mit dem Mayorz-Wahlsystem als Jungpolitiker in den Kantonsrat einzuziehen.» Doch nach bald zehn Jahren an politischer Erfahrung sei man «auf den Boden der Realität angekommen». Das Wahlverfahren – das Majorzsystem – sei «veraltet und unfair». Die Jugend sei heute im Parlament untervertreten, der Kantonsrat sei überaltert und «politisch einseitig besetzt». Der Ruf der neu gegründeten Jungfreisinnigen Ausserrhode nach mehr Jungen im Parlament wird von der JSVP als «Ja zum Proporz» interpretiert.

Auf www.proporz.ch werden derzeit Stimmen und Argumente für die Einführung des Proporzes gesammelt. Klar ist: Über alle Parteien und Gruppierungen hinweg gibt es Befürworter eines Systemwechsels – und ebenso Gegner. Im Kantonsrat hatte das Anliegen keine Chance. Ob die Allianz aus kleineren Parteien, linken Gruppierungen und der Jugend vor dem Stimmvolk bestehen kann, wird sich zeigen.


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Appenzell AusserrhodenAppenzell Ausserrhoden / 26.02.2008 - 17:49:00