Projekt soll hinterfragt werden
Herisau. Der Gemeinderat hat das Projekt für den Neubau eines kombinierten Werkhofes für die Feuerwehr verhandelt.
Der Gemeinderat hat an seiner Sitzung vom 18. November 2008 in zweiter Lesung das vorgelegte Projekt für den Neubau eines kombinierten Werkhofes für die Feuerwehr und den Unterhaltsdienst des Tiefbauamtes verhandelt.
Gemäss Bauprojekt und detailliertem Kostenvoranschlag belaufen sich die Gesamtkosten auf 19,8 Millionen Franken. Darin enthalten sind eine offen ausgewiesene Reserve von 1 Million Franken und die bis heute angefallenen Projektierungskosten.
Die Assekuranz AR hat für den Feuerwehrteil Subventionsbeiträge von 3,76 Millionen Franken zugesprochen. Für die Realisierung des Bauvorhabens müsste jetzt zusätzlich ein Nettokredit in der Höhe von 15,23 Millionen Franken bewilligt werden.
Nach ausgiebiger Diskussion hat der Gemeinderat die Planungsgruppe beauftragt, das Projekt, insbesondere die zu Grunde liegenden Raumprogramme und Bedürfnisse der beiden Betriebe, zu hinterfragen und Einsparungsmöglichkeiten sowie deren allfällige betriebliche Konsequenzen aufzuzeigen.
Voraussichtlich werden diese Abklärungen zwei bis drei Monate in Anspruch nehmen. Auf dieser Grundlage wird der Gemeinderat über das weitere Vorgehen entscheiden.



























