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Projekt «Low Budget Hotel» macht das Rennen

Speicher. Der Grundsatzentscheid zur Neunutzung des Schönenbühls fällt auf das Projekt «Low Budget Hotel» des Appenzellerhofs.

Im letzten August hat der Gemeinderat Speicher eine Vorausscheidung der eingegangenen Projekte zur Neunutzung des ehemaligen Altersheims Schönenbühl vorgenommen.

Nun hatte er die Wahl zwischen den beiden Projekten eines Low Budget Hotels des Appenzellerhofs und einer genossenschaftlich organisierten „Generationen-Wohngemeinschaft“. Der Verein Tipiti mit seinem Projekt einer Tagessonderschule, welches in der ersten Ausscheidung ebenfalls in Betracht gefallen war, hat sich als Hauptinteressent zurückgezogen, würde das Schulprojekt aber gerne als Untermieter des Appenzellerhofs verwirklichen.

Der Gemeinderat Speicher hat in der Novembersitzung nun seine Wahl getroffen und sich klar für das Projekt des Appenzellerhofs entschieden.

Für dieses Projekt sprachen verschiedene Gründe. Der Bedarf für Gruppenunterkünfte ist nach Aussagen aus Tourismuskreisen vorhanden. Synergien können sich beispielsweise mit dem Netzwerk der Appenzellerland Sport AG ergeben, welche unter Anderem auch Unterkunftsmöglichkeiten für Sportvereine vermittelt.

Die Nähe zu den gemeindeeigenen Sportanlagen ist dabei sicher von Vorteil. Die Positionierung der Gemeinde und des Kantons als Standort im Bereich von Erholung und Gesundheit wird gestärkt.

Es erscheint dem Gemeinderat Speicher zudem als sinnvoll, einen in der Gemeinde bestehenden Betrieb in seiner Entwicklung zu unterstützen. Für die Hotelnutzung sind im Vergleich zur Realisierung des Wohnprojekts auch weniger bauliche Eingriffe nötig.

Die genannten Überlegungen haben beim Entscheid des Gemeinderats Speicher den Ausschlag gegeben. Das zweitplatzierte Projekt der Generationen-Wohngemeinschaft musste leider fallengelassen werden, obwohl es durchaus ebenfalls gute Realisierungschancen gehabt hätte.

Der Gemeinderat dankt jedenfalls dieser und sämtlichen anderen Gruppen für ihre wertvollen Ideen und Projektvorschläge. Der nächste Schritt nach diesem Grundsatzentscheid wird nun die Ausarbeitung des Baurechtsvertrags mit dem Appenzellerhof sein, welchen der Gemeinderat an einer seiner nächsten Sitzungen verabschieden möchte. Erst nach gegenseitiger Unterzeichnung des Vertrags wird der Entscheid rechtsgültig sein.

Appenzell AusserrhodenAppenzell Ausserrhoden / 29.11.2008 - 10:30:00