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Programm Museum Liner und Kunsthalle Ziegelhütte

Appenzell/AI. Das Museum Liner und die Kunsthalle Ziegelhütte stellen ihr Programm 2010 vor.

Museum Liner

Bis 7. März 2010
Konkrete Idole – Nonfigurative Kunst und afrikanische Skulpturen
Eine junge Sammlung mit Werken von Eduardo Chillida, Richard Serra, Silvia Bächli, Frank Badur,  Max Cole,  Michael Croissant, Felix Droese, Marcia Hafif, Werner Haypeter, Hubert Kiecol, Russell Maltz, Aurelie Nemours, Danica Phelps, Frank Piasta, Alan Reynolds, Peter Tollens usw. In ihrer Konzentration auf die konzeptuellen Tendenzen der abstrakten Kunst der 1970er bis 1990er Jahre ist diese Sammlung unvergleichlich. Sie umfasst über 1000 Skulpturen, Gemälde, Zeichnungen und Druckgraphiken. Eine Auswahl von über 100 Werken und 40 afrikanische Skulpturen belegen die bemerkenswerten Korrespondenzen zwischen rationaler Konstruktion und metaphysischer Aufladung.

21. März bis 27. Juni 2010
Wasser | Farbe – Colour | Water
11 Positionen der heutigen Aquarellmalerei – Von Adrian Schiess bis Ulrich Wellmann
In einer einmaligen Zusammenstellung wird der künstlerische Rang einer kreativen Technik ausgestellt, die im allgemeinen Bewusstsein allzu häufig mit Hobbykunst und Kunsttherapie assoziiert wird. 11 monographisch eingerichtete Räume belegen anhand der Wasserfarbenmalereien von Günther Förg, Christiane Fuchs, Norbert Prangenberg, Adrian Schiess, Klaus Schmitt, Phil Sims, Howard Smith, Edmund Tucholski, Markus Weggenmann, Ulrich Wellmann und Jerry Zeniuk die internationale Bedeutung dieses Mediums, in dem mit Hilfe einfachster Mittel – Pigment, Wasser und Papier – das grundsätzlich Eigene der malerischen  Kunst anschaulich und definiert wird.
>Eröffnung im Museum Liner am Samstag, 20. März 2010, 17 Uhr

11. Juli 2010 bis 9. Januar 2011
Oskar Kokoschka – Wunderkammer
In Zusammenarbeit mit der Fondation Kokoschka Vevey zeigt das Museum Liner Appenzell erstmals die private „Kuriositätensammlung“ eines der bedeutendsten Expressionisten und Humanisten des 20. Jahrhunderts im Zusammenklang mit malerischen, zeichnerischen und druckgraphischen Meisterwerken aus der Hand des Künstlers. In den zehn Kabinetten des Museum Liner wird so das Ideenrepertoire Kokoschkas anschaulich, der seine Sammlungsobjekte – antike Plastiken, exotische Kuriositäten, naturwissenschaftliche Merkwürdigkeiten usw. – auf der Bühne seiner Kunst immer wieder neu inszenierte und damit eine in der Geschichte der Menschheit verwurzelte Ikonographie für unsere Gegenwart aktualisierte.
>Eröffnung im Museum Liner am Samstag, 10. Juli 2010, 17 Uhr

Kunsthalle Ziegelhütte

Bis 7. März 2010
Carl Walter Liner – Die Farbe Schwarz
Eine Ausstellung auf zwei Stockwerken, die systematisch die Bedeutung der Farbe Schwarz im Werk Carl Walter Liners untersucht. Die Ausstellung, die ausschliesslich Werke aus der Sammlung der Stiftung Liner zeigt, ist eine der intensivsten Begegnungen mit der Virtuosität Carl Walter Liners. Entgegen der Annahme, dass mit den schwarzen Bildern ein „düsteres“ Image der Kunst Liners entworfen würde, gewinnt der Betrachter nun aufgrund der über 30 Gemälde und 40 Gouachen, die zwischen 1950 und 1975 entstanden, Einblick in die äusserst dionysische Syntax der Liner’schen Abstraktion.

27. März bis 27. Juni 2010
Miriam Prantl | Hanna Roeckle – Farbe
Zwei Raumkompositionen
Beide Künstlerinnen untersuchen in ihren Werken, die sich auf die konstruktivistischen Traditionen des 20. Jahrhunderts berufen, das Medium Farbe. Miriam Prantls (* 1965; lebt und arbeitet in Dornbirn) Licht- und Filminstallationen erschaffen Räume, in denen rationales Konzept und emotionale Vieldeutigkeit zur Deckung gebracht werden. Hanna Roeckles (*1950; lebt und arbeitet in Zürich und Vaduz) gebaute Farbkörper sind Manifestationen einer systematischen Materialuntersuchung, die durch ihre Konzentration bei gleichzeitigem Erscheinungsreichtum überraschen. Beide Künstlerinnen haben für die Kunsthalle
Ziegelhütte eigene Raumkompositionen entworfen.
>Eröffnung in der Kunsthalle Ziegelhütte am Samstag, 26. März 2010, 17 Uhr

11. Juli bis 26. September 2010

Robert Schad – Der Linie lang
Robert Schad, gehört zu den bekanntesten jüngeren Bildhauern. Seit 1986 ist Robert Schads Linie der Vierkantstahl, mit dem er Zeichnungen, Gesten, Zeitabläufe in den Raum stellt. Jede dieser Skulpturen hat ihren eigenen Charakter, ihre eigene Bewegung. Sie geben Richtungsimpulse, umfangen, begrenzen und komprimieren den Ort oder geben ihm eine bestimmte Form der Ausdehnung. Damit gelingt es Robert Schad, so gegensätzliche Prinzipien wie Skulptur und Zeichnung zu vereinen, und das heißt Masse und Bewegung, Gewicht und Leichtigkeit, Dichte und Auflösung, konstruktive Klarheit und organisch anmutendes Aufblühen in Einklang zu bringen. Für den Hauptsaal der Kunsthalle Ziegelhütte hat Schad eine eigene Skulptur geschaffen.

Ab 11. Juli 2010 

Carl Walter Liner – Gouachen
Carl Walter Liners expressive Wassermalereien bilden in ihrer Leichtigkeit und Heiterkeit
eine essentielle Ergänzung zu Schads Raumlineaturen.
>Eröffnung in der Kunsthalle Ziegelhütte am Samstag, 10. Juli 2010, 19 Uhr

Appenzell InnerrhodenAppenzell Innerrhoden / 20.01.2010 - 10:04:13