Präsidentin der Synode tritt zurück
AI/AR. Susanne Honegger, Präsidentin der Synode der evangelisch-reformierten Landeskirche, tritt auf die Herbst Synode als Mitglied und Präsidentin zurück.
Susanne Honegger war seit dem Jahre 1998 als Vertreterin der Kirchgemeinde Heiden Synodale. An der Sommer Synode 2000 wurde sie zur Vizepräsidentin und an der Sommer Synode 2002 zur Präsidentin des Kirchenparlamentes gewählt.
In Ihrer über zehnjährigen ehrenamtlichen Tätigkeit als Mitglied des Leitungsgremiums und sieben Jahren in Führungsverantwortung als Präsidentin der Synode hat sie die Entwicklung der evangelisch-reformierten Landeskirche in starkem Masse mitgeprägt.
In diese Zeit fielen einerseits die Erarbeitung einer modernen Gesetzgebung und deren Umsetzung sowie den Beginn der Auseinandersetzung mit inhaltlichen Themen zur Stärkung des reformierten Profils. Der Rücktritt von Susanne Honegger ist beruflich bedingt. Mit der frühzeitigen Ankündigung ihres Ausscheidens aus dem Kirchenparlament möchte sie für die Suche nach einer Nachfolge gute Voraussetzungen schaffen. Bewerbungen aus den Kirchgemeinden nimmt die Geschäftsstelle der Landeskirche zuhanden des Büros der Synode gerne entgegen.
«Weltweite Kirche und Entwicklungszusammenarbeit» – neue Mitglieder
Nach dem Rücktritt von Britta Ueberschaer, ehemals Pfarrerin in Speicher, und aufgrund einer Vakanz in der Kommission «Weltweite Kirche und Entwicklungszusammenarbeit (OeME)» wählte der Kirchenrat an seiner letzten Sitzung zwei neue Mitglieder, die beiden Pfarrerinnen Tania Guillaume, Grub-Eggersriet und Marion Giglberger, Reute-Oberegg. Die Aufgabe der Kommission ‹OeME› besteht darin, die Entwicklungszusammenarbeit und die Verbundenheit mit den Kirchen im Ausland zu fördern und die Arbeiten der protestantischen Werke HEKS, Brot für alle und mission 21 in unseren Kirchgemeinden zu verankern.
Schweizerische Diakonatskonferenz – Wahl einer Delegierten
Der Kirchenrat wählte Claudia Rufer Ritter, Gais, als neue Delegierte der Landeskirche in die Schweizerische Diakonatskonferenz. Sie ersetzt dabei den zurückgetretenen bisherigen Delegierten Bruno Ammann, Teufen.
Kirchenrat – Veranstaltungen mit Mitarbeitenden
Der Kirchenrat konnte im Monat März traditionsgemäss je einen Anlass mit den Pfarrpersonen aus den Kirchgemeinden und mit den Mitarbeitenden der Landeskirche durchführen. Einerseits lud er zum zweiten Mal die Pfarrpersonen zum «Kaminfeuergespräch» und andererseits die eigenen Mitarbeitenden der Landeskirche zum Jahrestreffen. Beide internen Anlässe dienten einerseits zur Weiterleitung von Informationen aus dem Büro der Synode und dem Kirchenrat, dem gegenseitigen Gedankenaustausch im Zusammenhang mit unserem Kirchesein sowie dem gemütlichen Beisammensein bei einem gemeinsamen Essen. Die beiden Treffen wurden allseits geschätzt.
Aufgabenbereiche der Werke und Missionsorganisationen
Im Auftrag der Abgeordnetenversammlung des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes (SEK) hat der Rat des SEK die Aufgabenbereiche der Werke und Missionsorganisationen sowie den Grundauftrag der Kirche ausgearbeitet und in einem aussagekräftigen Arbeitspapier zusammengefasst. Es geht darin um den theologischen Grundauftrag der Kirche, die verschiedenen Aufgabenbereiche und die Zusammenarbeit mit den Werken HEKS, Brot für alle, mission 21, DM-échange et mission.
Genehmigung Jahresbeitrag 2009
Ein Höhepunkt im Wirken der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in den Kantonen Appenzell und St. Gallen (ACK) der letzten Jahre, war die gemeinsame Unterzeichnung der «Charta Oecumenica» am Samstag, den 19.01.2008 anlässlich einer Feier im Dom von St. Gallen. Die Delegierten der mittlerweile elf in der ACK vereinten christlichen Kirchen haben nun beschlossen, das Veranstaltungsangebot mit der Durchführung eines eigenen Gottesdienstes alle zwei Jahre zu ergänzen.
Im Zwischenjahr findet die durch die «Kommission für Gerechtigkeit Frieden Bewahrung der Schöpfung (GFS)» organisierte Tagung zu einem aktuellen Thema statt. Zudem soll der Dialog unter den Mitgliedkirchen mit weiteren gemeinsamen Anlässen gefördert werden. Aufgrund des erweiterten Wirkens der ACK musste das Budget 2009 leicht erhöht werden. Der Kirchenrat hat den dadurch für das Jahr 2009 erhöhten Jahresbeitrag an die ACK genehmigt.



























