Prädikat «Sehr gut»
Herisau/Weinfelden. Erfolgreiche Teilnahme der Frohsinn-Chöre am schweizerischen Gesangsfest.
Wer schon einmal bei einer Probe der Frohsinn-Chöre Herisau dabei war, weiss, wie gewissenhaft sie sich unter der Leitung des Dirigenten Max Giselbrecht auf einen Auftritt vorbereiten. Da wir die Sängerinnen und Sänger sowohl bei der letzten Probe wie auch bei dem Auftritt in Weinfelden begleiten durften, können wir Ihnen davon berichten.
Am 15 Juni war es endlich so weit, die Frohsinn-Chöre Herisau konnten ihr Können am schweizerischen Gesangsfest unter Beweis stellen. Vier Monate nach der neuen Namensgebung des Männerchors reisten der Männerchor und der Frauenchor nach Weinfelden. Sie hatten sich für einen Auftritt als Gemischtchor entschieden.
Dort angekommen wurden sie von einem vom Festkomitee zur Verfügung gestellten Betreuer empfangen. Dieser führte sie den ganzen Tag über das Festgelände, damit der Chor immer zur richtigen Zeit am richtigen Ort war. Mit dem Fahnengruss wurden Sängerinnen und Sänger offiziell willkommen geheissen. Weiter ging es zum Einsingen. Doch zuvor gönnten sie sich einen (alkoholfreien) Aperitif. Nach gewissenhaften Einsingübungen und letzten Anweisungen wurde es Ernst. Der Frohsinn betrat die Bühne und wurde der Jury vorgestellt. In der vollen Halle präsentierte der Frohsinn seine drei Lieder. Als erstes wurde das Lied «Swing low, sweet chariot» von U. Flück gesungen. Beim «Abendlied» von J. Reinberger kam bei den Zuhörern Gänsehautfeeling auf. Zum vergnüglichen Abschluss stimmte der Chor das Lied «Mbube ah yimbube» von M. Detterbeck an. Unter tosendem Applaus verliess der Chor die Bühne.
Das anschliessende Fotoshooting war der letzte offizielle Termin. Während die Chormitglieder näher zusammen rückten und ihre Krawatten und Foulards richteten, wurde viel gelacht und gescherzt. Nach kurzer Zeit war das Foto im Kasten.
Mit Spannung wurde das Bewertungsergebnis erwartet. Ihrer gesanglich gelungenen Darbietung entsprechend wurden die Frohsinn-Chöre mit der Note sehr gut bewertet.
Nun begann der gesellige Teil des Tages. Jetzt konnte man auch anderen Aufführungen beiwohnen oder den Hunger und Durst stillen. Auch die Regenwolken am Himmel konnte die fröhliche Stimmung des Chors nicht trüben.



























