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Poststelle Waldstatt bleibt erhalten

Waldstatt/AR. In den vergangenen Wochen war in den Medien längere Zeit die Schliessung von Poststellen aktuell.

Zur Verunsicherung, der Verantwortlichen in den Gemeinden, dem Personal und der Bevölkerung, hat auch die Tatsache geführt, dass die Post sich weigerte, die Liste der betroffenen Poststellen herauszugeben. Mit Schreiben vom 23. März 2009 richtete sich die Gewerkschaft Kommunikation an die Gemeinden und machte publik, dass weitere 500 Poststellen, zu den 1500 Schliessungen in den letzten 10 Jahren, aktuell gefährdet seien.

Die Medienaktivitäten und der Druck der Öffentlichkeit haben dazu geführt, dass in der Zwischenzeit die Liste der betroffenen Poststellen veröffentlicht wurde. Die Verantwortlichen der Gewerkschaft Kommunikation haben sich entschieden eine Petition zu lancieren um auch gegen die Schliessung der jetzt aktuell betroffenen 500 Poststellen zu opponieren.

Im Moment ist Waldstatt bekanntlich nicht von einer Schliessung betroffen, die Sicherheit unsere Post auch in den nächsten 10 bis 15 Jahren noch im Dorf zu haben ist nicht gegeben. Unter diesem Aspekt kann man sich fragen ob es nicht angebracht wäre in unserem Dorf, im Sinne der Solidarität mit den betroffenen Gemeinden, sich ebenfalls an der Petition zu beteiligen.

Aus der Erfahrung bei anderen Gemeinden ist bekannt, dass in der Regel der Entscheid ganz oben (in Bern) gefällt wird und dann eine Intervention zu spät ist. In diesem Zusammenhang kassieren die Behörden jeweils den Vorwurf nichts unternommen zu haben. Das Büro des Gemeinderates kam deshalb zum Schluss, dass zusammen mit dem Gewerbeverein die Detaillisten und Firmen in unserem Dorf angegangen werden, ob Sie bereit wären sich bei der Unterschriftensammlung für die Petition zu beteiligen. Aus Sicht des Büros sind die Detaillisten und Firmen wirtschaftlich Direktbetroffene, wenn die Schliessung der Post erfolgt.

Mit dem aktiv werden und unterstützen der jetzt laufenden Aktion postuliert der Gemeinderat auch schon jetzt, ohne direkte Betroffenheit, dass er sich, indirekt, für die Post unseres Dorfes einsetzt. Also vorausschauend und agierend wirkt und nicht erst bei eigener Betroffenheit reagiert.
Er beauftragt den Gemeindepräsidenten mit der Durchführung.

Asylwesen
Das Departement Inneres und Kultur hat verfügt, dass wir zusätzliche asylsuchende Personen aufnehmen müssen.

Die Entwicklung der vermehrten Bundeszuweisungen in die Kantone erfordert folglich eine zahlenmässige Zuweisung an die jeweiligen Gemeinden. Laut Bundesrecht werden die Kantone dazu verpflichtet, die Aufteilung zu koordinieren.

Leider sind in Waldstatt keine freien Wohnungen, oder Vermieter, zu finden, welche bereit sind, Asylanten aufzunehmen. Parallel laufen auch Gespräche und Lösungen mit Nachbarn-Gemeinden, damit gemeinsam Wohnraum gemietet werden könnte.

Fusswegverlegung
Der öffentliche Fussweg durch die Parzellen Nr. 277 und 776, Harschwendi West, soll in Teilbereichen neu geführt werden, d..h. grundsätzlich wird der bisherige Wegverlauf beibehalten, neu teilweise über Stufen geführt.

Der Situationsplan mit der bisherigen und der angepassten Linienfüh¬rung kann auf der Gemeindekanzlei Waldstatt eingesehen werden.

Server Ersatz
Der heutige Server ist seit Mitte 2004 in Betrieb. Sehr kurzfristig sind wir vom System informiert worden, dass die Kapazitätsgrenzen erreicht sind bzw. der Server voll ist. Darauf hin nahmen wir mit dem Lieferanten und mit der AR-Net AG Kontakt auf. Da die Zeit drängte, inzwischen Stand der Server still, und auch aus finanziellen Überlegungen entschieden wir uns, zum Kauf eines neuen Servers mit neuer Betriebssoftware.

Der Gemeinderat hat einem entsprechenden Nachtragskredit von Fr. 12’000.- zu Lasten der Verwaltungsrechnung 2009 zugestimmt.
Gleichzeitig hat er beschlossen, eine Projektgruppe einzusetzen mit dem Auftrag, Entscheidungsgrundlagen für die EDV-Zukunft zuhanden des Gemeinderates zu erarbeiten.

Appenzell AusserrhodenAppenzell Ausserrhoden / 08.06.2009 - 11:16:35