Poststelle auf wackeligen Beinen
Güttingen. Die Kundenfrequenz ist rückläufig: die Zukunft der Poststelle der Gemeinde steht in den Sternen.
Immer wieder ist, vor allem vor und nach der Verlegung der Briefboten nach Altnau, nach der Zukunft der Poststelle Güttingen gefragt worden. Die Gemeinde nahm deshalb Kontakt zu den Verantwortlichen der Post auf. In einen informativen Gespräch zwischen Bruno Zürcher, Verantwortlicher Postagenturen, Werner Neracher, Leiter Poststellengebiet Kreuzlingen und Eugen Staub, Gemeindeammann wurde die Situation der Poststelle Güttingen erörtert. Dabei betonten die Vertreter der Post, dass derzeit keine publikumswirksamen Massnahmen für die Poststelle Güttingen geplant sind. Tatsache ist allerdings, dass die Kundenfrequenz rückläufig ist.
Im Weiteren wurde seitens der Post betont, dass, wenn personelle Veränderungen vorgenommen werden müssen, das Unternehmen sich sehr bemühe, für das betroffene Personal gute und einvernehmliche Lösungen zu finden.
Bis etwa Ende Mai wird klar sein, ob die Gemeinde die Liegenschaft Lindeneck definitiv übernehmen kann. Wenn dem so ist, wird die Post prüfen, ob ein Umzug an den zentralen Standort in Betracht gezogen werden kann oder nicht. Die Gesprächsteilnehmer haben vereinbart, den jeweiligen Partner über allfällige Veränderungen rechtzeitig zu informieren.



























