• Aargau
  • Appenzell Ausserrhoden
  • Appenzell Innerrhoden
  • Basel-Landschaft
  • Basel-Stadt
  • Bern
  • Freiburg
  • Genf
  • Glarus
  • Graubünden
  • Jura
  • Luzern
  • Neuenburg
  • Nidwalden
  • Obwalden
  • Schaffhausen
  • Schwyz
  • Solothurn
  • St.Gallen
  • Stadt Winterthur
  • Stadt Zürich
  • Tessin
  • Thurgau
  • Uri
  • Waadt
  • Wallis
  • Zug
  • Zürich

Postauto machte sich selbstständig

Laax/GR. Donnerstag, 18. Juni 2015. In Laax hat sich am Mittwochabend, 17. Juni 2015, ein Postauto selbständig gemacht. Es kollidierte mit einem Personenwagen und rollte rückwärts über die stark befahrene Hauptstrasse einen Abhang hinunter. Zwei Personen wurden verletzt.

Das Postauto fuhr kurz vor 18 Uhr von Flims nach Laax. Als der Chauffeur von der Haltestelle Demvitg an der Via Principala abfahren wollte, stellte er fest, dass die hintere Türe nicht richtig schloss. Er begab sich zum Elektronikkasten ausserhalb des Fahrzeugs, um die Türblockade zu lösen, als der Wagen sich plötzlich rückwärts in Bewegung setzte.

Durch die offene Türe sprang der Chauffeur wieder ins Auto. Dieses kollidierte mit einem Personenwagen, überquerte die Hauptstrasse, durchbrach einen Holzzaun und rollte rund dreissig Meter ein Wiesenbord hinunter.

Erheblich beschädigt kam das Postauto auf der Wiese zum Stillstand. Von den rund zehn Fahrgästen, die sich in diesem befanden, verletzten sich zwei Frauen im Alter von 41 und 35 Jahren mittelschwer. Die Ambulanz überführte sie ins Spital nach Ilanz. Der Lenker des Personenwagens blieb unverletzt.

Ein Abschleppdienst barg den beschädigten Wagen und das Postauto. Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten leitete die Kantonspolizei Graubünden den Verkehr für drei Stunden einspurig an der Unfallstelle vorbei.

Gemäss Angaben der Fahrgäste befand sich auch ein etwa zehnjähriger Bub im Postauto, der alleine reiste. Er wurde vor dem Eintreffen der Polizei an der Unfallstelle abgeholt. Die Kantonspolizei Graubünden bittet die Eltern, sich beim Polizeiposten Flims (Telefon 081 257 74 80) zu melden.

GraubündenGraubünden / 18.06.2015 - 14:25:49