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Positive Bilanz für das Gemeindealtersheim

Bühler. Rund elf Prozent aller Haushalte haben sich an der kürzlich durchgeführten Umfrage zum Thema «Altersheim Altbau – wie weiter?» beteiligt.

Die Teilnehmenden sprechen sich dafür aus, dass es in Bühler auch in Zukunft ein Altersheim geben soll, welches von der Gemeinde finanziell getragen wird. Eine Steuererhöhung würde bei Bedarf hingenommen.

Insgesamt haben 53 weibliche und 48 männliche Personen den Fragebogen ausgefüllt. 38 sind zwischen 30 und 59 Jahre alt, 30 zwischen 60 und 69 Jahre und 26 zwischen 70 und 90+, die restlichen haben ihr Alter nicht vermerkt.

Zimmer mit Komfort
Eine grosse Mehrheit, nämlich 81 Prozent hat die Meinung, dass sich die Gemeinde finanziell am Altersheim beteiligen soll. 41 Personen würden dafür sogar eine Steuererhöhung in Kauf nehmen, 28 Personen würden nur Investitionskosten aus Steuergeldern bezahlen. 70 Prozent würde in Bühler ins Altersheim eintreten und zwar 65 Personen im Neubau und nur eine Person im Altbau. Fast alle, das heisst. 90 Prozent würden ein Zimmer mit Komfort wählen. Fast zwei Drittel würden lieber eine Alterswohnung beziehen statt einem Zimmer. Für 78 Prozent kommt ein Verkauf oder die Vermietung des Altersheims nicht in Frage. Rund ein Drittel der Teilnehmer würde einer Genossenschaft beitreten und mitfinanzieren.

Vorschläge für alternative Nutzung
Unter Bemerkungen gingen zahlreiche Beiträge ein. Darunter waren einige besondere Ideen. Jemand würde zum Beispiel ein Hotel oder eine Altersresidenz für nicht pflegebedürftige Alleinstehende, Ehepaare, Rentner oder Feriengäste einrichten. Eine Person würde angesichts der momentanen globalen Finanzkrise den Altbau so belassen, um gewappnet zu sein für die vielen Armen, die in Zukunft nicht mehr in der Lage sein werden, für ihren Lebensunterhalt aufzukommen. Ein Dritter würde den Hang am Rosenberg einzonen, um dort eine Alterssiedlung mit Aussicht aufs Dorf zu bauen. Gleich mehrere schlagen vor, den Altbau (eventuell auch den Stall) abzubrechen und günstige Alterswohnungen wie in Gais zu erstellen. Diese Variante wurde auch mehrmals während dem Tag der offenen Türen im Altbau erwähnt.

Weiteres Vorgehen
Über die detaillierte Auswertung wird an der öffentlichen Orientierungsversammlung vom 11. November 2008 informiert. Zu gegebner Zeit folgen auch Informationen, wie in der Frage der Altersbetreuung vorgegangen wird. Für die Mitarbeit in einer allfälligen Projektgruppe haben sich erfreulicherweise 14 Personen gemeldet.

Appenzell AusserrhodenAppenzell Ausserrhoden / 05.11.2008 - 16:45:00