Position der SP zur Oberstufenreform
St. Gallen. Die SP St. Gallen äussert sich zur Oberstufenreform.
Folgende Medienmitteilung im Wortlaut:
Im Bildungsdepartement läuft zurzeit ein Projekt, das sich mit der Oberstufe unseres Kantons beschäftigt. Die SP ist erfreut darüber, dass zum ersten Mal seit Jahren auch die Struktur unserer Oberstufe diskutiert wird – bisher allerdings erst hinter verschlossenen Türen.
Wir wünschen uns eine öffentliche Diskussion und präsentieren deshalb unsere Forderungen zur Zukunft der St.Galler Oberstufe.
1. Real- und Sekundarschule werden abgelöst durch eine integrierte Oberstufe mit Niveauklassen-Unterricht.
Das heisst: Bei der Bildung der Stammklassen spielen die Schulleistungen der Schülerinnen und Schüler keine Rolle. In Fächern wie Mathematik oder Fremdsprachen werden Leistungsgruppen gebildet, um eine optimale Förderung der Kinder zu ermöglichen.
2. Der Staat führt und finanziert nur Schulen, die Kinder aller Leistungsniveaus aufnehmen und keine Aufnahmebeschränkungen kennen.
3. Die Schülerinnen und Schüler beenden ihre obligatorische Schulzeit mit einem Volksschulabschluss, der über ihre Kenntnisse und Kompetenzen Auskunft gibt.
Damit die Oberstufe im Kanton St.Gallen so verändert werden kann, wie die SP das fordert, muss das Volksschulgesetz geändert werden. Das darf kein Grund sein, um Reformen zeitlich hinauszuschieben, im Gegenteil: Die Arbeit muss sofort beginnen.



























