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Portugiesen wollten 160 Liter Wein schmuggeln

Basel. Die Grenzwache hat drei Lebensmittelschmuggler angehalten.

Am Sonntagabend, den 5. April 2009 fielen anlässlich einer Kontrolle im Inland Grenzwächtern der Region Basel 3 Fahrzeuge mit zürcher Kontrollschildern auf Stadtgebiet auf. Die direkt aufeinander folgenden Autos wurden angehalten und kontrolliert. Es stellte sich heraus, dass die Privatfahrzeuge über einen nicht besetzten Grenzübergang in die Schweiz eingereist waren. Die zur Verfügung stehende Möglichkeit der schriftlichen Selbstdeklaration wurde durch die Warenführer nicht benutzt.

Eine genaue Kontrolle ergab, dass in den drei Autos insgesamt 100 Liter Rotwein, 65 Liter Weisswein, 42 Kilogramm Wurstwaren, 23 Kilogramm Schinken, sowie Käse, Fisch, Eier, Konfitüre, Gebäck, Mehl, Gemüse und Fruchtsaft im Gewicht von mehr als 72 Kilogramm mitgeführt wurden. Daneben wurde ebenfalls versucht, Fahrzeugersatzteile ohne Zollanmeldung einzuführen. Durch die Zollbehörden wurden die notwendigen Massnahmen ergriffen. Eine Bussenkaution von 2225 Franken wurde für die nicht erfolgte Anmeldung der Waren erhoben.

Daneben mussten die ordentlichen Einfuhrabgaben von 1199.50 Franken ebenfalls bezahlt werden, damit die Waren in die Schweiz eingeführt werden können. 20 Kilogramm Fleisch mussten der Vernichtung zugeführt werden, da für deren Einfuhr keine Bewilligung vorlag. Die Gebühr für die Vernichtung von 80 Franken wurde den Schmugglern zusätzlich in Rechnung gestellt.

Auf Grund der notwendigen Untersuchungen informiert das Grenzwachtkorps erst heute über diesem Aufgriff.
Die Grenzwache Basel weist einmal mehr darauf hin, dass Widerhandlungen gegen die Zollgesetzgebung empfindliche Bussen nach sich ziehen können.

Basel-StadtBasel-Stadt / 09.04.2009 - 15:04:38