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Polizeieinsatz nach Kundgebung

Bern/BE. Am Samstagmittag sind drei Dutzend Personen auf das Gelände der Kongolesischen Botschaft in Bern eingedrungen. Nachdem sie ein Ultimatum, das Gelände zu verlassen, ungenutzt verstreichen liessen, räumte die Kantonspolizei Bern im Auftrag der zuständigen Bundesstellen das Gelände.

Im Rahmen einer politischen Kundgebung verschafften sich 36 Männer und Frauen am Samstag, 10. Dezember 2011, um zirka 12:30 Uhr Zugang zum Aussengelände der Botschaft der Demokratischen Republik Kongo. Das Ultimatum der Kantonspolizei Bern, das Gelände bis 15:00 Uhr zu verlassen, liessen sie ungenutzt verstreichen. Einer weiteren Aufforderung, das Gelände umgehend zu verlassen, kamen die Personen ebenfalls nicht nach.

In Rücksprache mit den zuständigen Bundesstellen wurde das Botschaftsgelände schliesslich kurz nach 15:30 Uhr durch die Kantonspolizei Bern geräumt. Während den Anhaltungen kam es kurzfristig zu einem Handgemenge, in dessen Folge die Polizei Reizstoff einsetzte. Ansonsten verlief der Einsatz, der vor Ort bis zirka 18:00 Uhr dauerte, jedoch mehrheitlich ruhig.

Die angehaltenen Personen wurden zur Kontrolle in eine Polizeiwache gebracht. Es handelt sich um kongolesische, schweizerische und angolanische Staatsangehörige. Sie erhielten eine Fernhalteverfügung und werden zur Anzeige gebracht. Sämtliche Personen konnten die Wache gleichentags wieder verlassen. Bis auf eine Frau, die sich bei der Anhaltung zur Wehr setzte und eine Wunde an der Stirn erlitt, liegen der Kantonspolizei Bern keine Angaben zu verletzten Demonstranten vor. Bei der Anhaltung der genannten Frau wurde zudem ein
Polizeiangehöriger leicht verletzt.

BernBern / 11.12.2011 - 13:51:51